Waldtag des Vereins Spielgruppe Bünzen
Sonnenschein, ein frisches Lüftchen, knackende Äste und Kinderlachen. Kürzlich trafen sich rund 60 Personen, hauptsächlich Familien, zum Waldtag beim Schützenhaus Bünzen.
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Waldtag des Vereins Spielgruppe Bünzen
Sonnenschein, ein frisches Lüftchen, knackende Äste und Kinderlachen. Kürzlich trafen sich rund 60 Personen, hauptsächlich Familien, zum Waldtag beim Schützenhaus Bünzen.
Der Verein Spielgruppe Bünzen, unter der Leitung von Angie Dullnig und Trix Weber, führte zum zweiten Mal diesen Anlass durch und freute sich über alle Interessierten und Helfer. Der Tag stand unter dem Thema «Achtsamer Umgang im Wald» und sollte Freude am Draussensein sowie gesundes und respektvolles Miteinander vermitteln. Zuerst sollte das Waldsofa der Spielgruppe Spielhüüsli, das letztes Jahr in Absprache mit Forst, Jagd und Gemeinde erbaut worden ist, wieder aufgefüllt werden sowie der Steinkreis um das Feuer vergrössert werden. Diese Arbeiten waren mit all den fleissigen Händen schnell erledigt.
Vielseitige Tätigkeit der Jäger
Nun hatten die Jäger des Jagdvereins Bünzen-Rottenschwil ihren Einsatz. Von Anfang des Tages an hatten die ausgestopften Tierpräparate Neugierige zu den Anhängern gelockt. Doch nun wurde auch über die vielseitigen Aufgaben der Jäger wie Rehkitzrettung, Unfalltiersuche und so weiter gesprochen. Auch der Jagdhund durfte zeigen, was er kann, und beeindruckte Gross und Klein mit seinem Gehorsam. Die Kinder wurden in die Präsentation der Jäger liebevoll miteinbezogen, durften Tiere (Präparate) im Wald suchen, Fragen stellen und wurden schliesslich mit einem Rehgehörn als Präsent in die Mittagspause entlassen.
Wurst und Brot stärkten die ganze Waldsofahelfer-Mannschaft und es wurde rege Gemeinschaft und Austausch gepflegt. Der Wind kühlte merklich ab und Wolken zogen auf. Doch davon liessen sich die Kinder und ihre Eltern nicht beirren. Nun versammelten sich alle, um dem pensionierten Förster des Forstbetriebs Region Muri auf einen Waldumgang zu folgen. Dabei wurde intensiv die Natur beobachtet und viele Fragen gestellt. Man suchte und bestimmte Baumblätter und Tannzapfen und zählte Jahrringe.
Kaffee, Tee und Kuchen bildeten den Abschluss des fröhlichen und lehrreichen Events. Und sachte fielen die ersten Tropfen und begleiteten schliesslich die Teilnehmer nach Hause.
--red