Gemeinderat Hägglingen fordert mehr Vorsicht rund ums Schulhaus
Es ist kurz vor 12 Uhr. Die ersten Kinder strömen aus dem Schulhaus und laufen nach Hause oder zur Bushaltestelle. Einige Eltern warten auf dem Trottoir oder im Auto bei Gemeindehausparkplatz. Etliche ...
Gemeinderat Hägglingen fordert mehr Vorsicht rund ums Schulhaus
Es ist kurz vor 12 Uhr. Die ersten Kinder strömen aus dem Schulhaus und laufen nach Hause oder zur Bushaltestelle. Einige Eltern warten auf dem Trottoir oder im Auto bei Gemeindehausparkplatz. Etliche Hägglinger sind mit dem Auto auf dem Weg nach Hause. Rushhour quasi mitten im Zentrum. Und trotz Fussgängerstreifen huscht immer wieder mal ein Kind quer über die Strasse.
Diese Situation ist inzwischen Alltag in Hägglingen. Und ist auch dem Gemeinderat aufgefallen. In letzter Zeit sei vermehrt festgestellt worden, dass es im Bereich vor dem Gemeindehaus (inklusive Parkplatz und Bushaltestelle) zu teilweise gefährlichen Verkehrssituationen kommt, schreibt er in einer Mitteilung an die Bevölkerung. «Die Kombination aus Fahrzeugen, welche vom Parkplatz des Gemeindehauses auf die Hauptstrasse einbiegen, dem Busverkehr sowie zahlreichen Fussgängern/Schülern führt hauptsächlich um die Mittagszeit immer wieder zu unübersichtlichen und anspruchsvollen Situationen für alle Verkehrsteilnehmenden», heisst es weiter. Nicht zuletzt tragen auch die meist unnötigen Elterntaxis (Bringen und Holen von Schulkindern) zur unübersichtlichen Situation bei. Wer sein Kind eingeladen hat, will möglichst schnell nach Hause.
Der Gemeinderat Hägglingen fordert darum alle Fahrzeuglenkenden auf, beim Zu- und Wegfahren vom Parkplatz des Gemeindehauses besonders vorsichtig und langsam auf die Hauptstrasse ein- respektive auszubiegen und den Fussgängern/Schülern jeweils grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Gleichzeitig appelliert er auch an die Kinder, den Kreuzungsbereich aufmerksam und konzentriert zu begehen. «Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und erhöhter Aufmerksamkeit können gefährliche Situationen vermieden und die Sicherheit für alle verbessert werden», hält der Gemeinderat in seiner Mitteilung fest. --chh