Wird mit ungleichen Ellen gemessen? Im «Wohler Anzeiger» vom Freitag, 12. Juni, ist das Baugesuch zur Strassensanierung der Lindenbergstrasse und ein Trottoirausbau entlang der Lindenbergstrasse bis zum neuen Kindergarten «Farn» publiziert.
Gut so – ...
Wird mit ungleichen Ellen gemessen? Im «Wohler Anzeiger» vom Freitag, 12. Juni, ist das Baugesuch zur Strassensanierung der Lindenbergstrasse und ein Trottoirausbau entlang der Lindenbergstrasse bis zum neuen Kindergarten «Farn» publiziert.
Gut so – die Kurve vor dem Blauringhaus ist wirklich gefährlich, vor allem wenn sich bald Kinder auf dem Strassenstück ohne Trottoir in den Kindergarten begeben.
Ganz anders jedoch auf dem letzten Teilstück des Quellenwegs vor der geplanten Wohnüberbauung zwischen der Bärholzstrasse und der Lindenbergstrasse: Hier soll auf Seite der ausgesteckten Bauten ein sogenannter «Gehweg» von 80 cm Breite im Bereich des zu überbauenden Grundstücks genügen?
Wie schon länger bekannt, ist hinter dem neuen Kindergarten «Farn» auch ein Schulhaus geplant. Dann werden neben Kindern auf dem Schulweg auch Velos und Autos von Lehrern, Eltern und Anwohnern sich auf der Strasse ohne Trottoir befinden. Der zu erstellende «Gehweg» ist absolut ungenügend, denn es werden dann auch die Bewohner der geplanten Überbauung die Lindenbergstrasse aus Richtung der Farnstrasse/Kantonsstrasse benützen, um über den Quellenweg in ihre Tiefgarage zu gelangen.
Bevor die Wohnüberbauung, in welcher Art auch immer, auf dem Grundstück Nr. 125 erstellt wird, ist zwingend ein Trottoir auf dieser Grundstücksseite anstelle des «Gehwegs» zu erstellen. Ohne Verlängerung des bestehenden Trottoirs zwischen dem Freiämterhof und der Bärholzstrasse darf keine Baubewilligung auf Grundstück Nr. 125 erteilt werden.
Guido Baumgartner, Lindenbergstrasse, und weitere Anwohner des Quellenwegs, Wohlen