Sonnenenergie zum Anfassen
12.05.2026 Wohlen, EnergieZeigen, was möglich ist
ibw-Erlebnistag «Sonne» war ein Erfolg
Mehrere Hundert Besucherinnen und Besucher erlebten am ibw-Event Energiezukunft hautnah. Unterhaltsam wurde Wissenswertes vermittelt und so ein abwechslungsreiches Programm ...
Zeigen, was möglich ist
ibw-Erlebnistag «Sonne» war ein Erfolg
Mehrere Hundert Besucherinnen und Besucher erlebten am ibw-Event Energiezukunft hautnah. Unterhaltsam wurde Wissenswertes vermittelt und so ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt geboten. Nicht überreden, sondern erklären, warum Solarstrom sinnvoll ist, war die Devise an diesem ereignisreichen Tag. Dabei gab es auch viele Mitmachposten.
--red
Rund 500 Personen am ibw-Erlebnistag «Sonne»
Drohnen reinigen Solarpanels, Kinder basteln Solarautos, Erwachsene testen E-Autos: Am Erlebnistag «Sonne» bringt die ibw am Samstag allen die Welt der Sonnenenergie näher. Anschaulich, unterhaltsam und praxisnah.
Rund sechs Monate dauert die Planung. Ziel ist ein Tag, der nicht nur Fachpersonen anspricht, sondern die ganze Familie. «Wir wollten eine Kombination für alle Altersgruppen herstellen», erklärt Kommunikationsverantwortlicher Ruedi Haenni. Zwischen Ständen, Mitmachposten und Verpflegung entsteht eine lockere Atmosphäre. Im Zentrum steht nicht die reine Wissensvermittlung.
Viele Menschen besitzen bereits eine Photovoltaikanlage. «Es geht nicht mehr nur darum zu erklären, weshalb Solarstrom sinnvoll ist», meint Ruedi Haenni. Vielmehr zeigt die ibw, was mit einer Anlage im Alltag möglich ist. Von der Stromproduktion bis zur Reinigung der Panels. «Wir wollen nicht überreden, sondern spielerisch zeigen, was möglich ist», sagt er.
Energie wird erlebbar
Ein beliebter Posten ist das Solar-Seilziehen. Kinder und Erwachsene merken direkt, wie viel Energie durch Muskelkraft entsteht und wie diese im Vergleich zur Leistung einer Solaranlage steht. Auch die Bastelecke, die Reaktionswand und Informationsstände ziehen an. Mit der Hebebühne geht es zur Solaranlage auf dem Dach des ibw-Werkgebäudes. Dort wird sichtbar, wie Photovoltaik konkret aussieht. Technik, die sonst oft nur aus der Distanz wahrgenommen wird, rückt nah an das Publikum heran.
Ein Blickfang ist die Solardrohne. Sie zeigt, wie Photovoltaikanlagen gereinigt werden können. Zuerst wird ein Mittel auf Bio-Enzym-Basis auf die Panels gesprüht, danach wird die Fläche mit Hochdruck abgespült. So lassen sich Anlagen reinigen, ohne dass Fachpersonen aufs Dach steigen müssen.
Die Drohne kann aber mehr. In Stadien wird sie etwa eingesetzt, um Scheinwerfer an hohe Masten zu fliegen, wo Technikerinnen und Techniker sie montieren. Auch in Notsituationen kann sie Hilfsmittel oder Material an schwer erreichbare Orte transportieren. Mit einer Tragkraft von bis zu 100 Kilogramm und einer Flugzeit von rund zwölf Minuten zeigt sie, wie vielseitig solche Technik ist.
Elektromobilität gewinnt an Fahrt
Auch die Garage Dubler ist vertreten. «Die Nachfrage kommt von Jung und Alt», sagt Geschäftsführer Markus Dubler. Viele Menschen beschäftigen sich aufgrund der aktuellen Lage bewusster mit dem Umstieg auf ein E-Auto. Dabei spielt vor allem der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit eine Rolle. Wer elektrisch fährt und den Strom im besten Fall selbst produziert, macht sich weniger abhängig von Öl und fossilen Energieträgern. Auch finanziell ist der Wechsel interessant. «Auf die Lebensdauer gerechnet liegen die Unterhaltskosten bei E-Autos ungefähr bei der Hälfte», erklärt Dubler. Jüngere Kundinnen und Kunden locken die modernen Modelle. Rund 500 Personen besuchen den Erlebnistag. Für die ibw ist der Anlass ein Erfolg. Zwischen Solarenergie, Drohnenflug, E-Autos und Crêpes-Stand zeigt sich: Die Energiewende lässt sich nicht nur erklären. Sie lässt sich auch erleben.
--abi





