In der Debatte zur Nachhaltigkeits-Initiative wird bewusst mit Angst gearbeitet. Besonders die Aussage, ein Ja bedeute die Kündigung der Personenfreizügigkeit mit der EU, ist falsch – und nichts anderes als politische Irreführung.
Die Schweiz war schon ...
In der Debatte zur Nachhaltigkeits-Initiative wird bewusst mit Angst gearbeitet. Besonders die Aussage, ein Ja bedeute die Kündigung der Personenfreizügigkeit mit der EU, ist falsch – und nichts anderes als politische Irreführung.
Die Schweiz war schon immer erfolgreich, offen und attraktiv – lange bevor es die Personenfreizügigkeit gab. Daran ändert die Initiative nichts. Sie greift nicht unsere Offenheit an, sondern das grenzenlose Wegschauen. Über zwei Millionen Zuwanderer in 20 Jahren sind für ein kleines Land zu viel. Es geht um Verantwortung und um eine Zuwanderung, die steuerbar bleibt. Die Folgen sehen wir täglich: überlastete Infrastruktur, explodierende Mieten, Druck auf den sozialen Zusammenhalt. Besonders bei der unkontrollierten Asylmigration besteht dringender Handlungsbedarf. Ein Ja schafft die Möglichkeit, gezielt zu korrigieren. Wer von einem «Schock» spricht, verkennt die Realität – oder will sie nicht sehen. Wer die Schweiz liebt, schützt sie. Darum: Ja zur Nachhaltigkeits-Initiative.
Renato Hübscher, Einwohnerrat SVP, Wohlen