Der verführerische Titel verdeckt die Absichten der Initianten. Das Fördern von Ängsten und Emotionen löst keine Probleme, nur Unsicherheiten. Wir haben einige gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme. Diese zu lösen, ist Aufgabe einerseits von unserer ...
Der verführerische Titel verdeckt die Absichten der Initianten. Das Fördern von Ängsten und Emotionen löst keine Probleme, nur Unsicherheiten. Wir haben einige gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme. Diese zu lösen, ist Aufgabe einerseits von unserer politischen Behörden auf allen Stufen: kommunalregional-kantonal wie auf Bundesebene, andererseits aber auch von der Wirtschaft und «Gesellschaft».
Die erforderlichen Massnahmen treffen uns alle und müssten entsprechend akzeptiert werden. Bekannte Stichworte sind: AHV, flexible Pensionierung, qualitatives Wachstum, Migration/Integration, Polizeiwesen (Asylmissbrauch), Wirtschaftskriminalität, Bildungswesen, Gesundheitswesen (Spitäler, Ärzte), ausländisches Kapital sowie abschliessend zu dieser unvollständigen Aufzählung unsere «bewehrte Neutralität». Die Begrenzung auf 10 Millionen löst diese Probleme nicht, sie wird im Gegenteil gewisse sogar verstärken. Musterbeispiel Zug; die Wohnungsknappheit entsteht nicht nur durch «Fremde», sondern auch durch gesuchte qualifizierte «Expatriates», deren Firmen die hohen Kosten tragen und (wie auch andernorts) nicht verzichten werden!
Peter Knecht, Wohlen