Zu «Tristesse anstatt Markttreiben» in der Ausgabe vom Freitag, 22. Mai.
Einst war der Mai-Markt ein blühender Treffpunkt für Gross und Klein und das könnte er heute noch so sein. Siehe Bremgarten. Aber die Sicherheit nimmt in Wohlen bei diversen ...
Zu «Tristesse anstatt Markttreiben» in der Ausgabe vom Freitag, 22. Mai.
Einst war der Mai-Markt ein blühender Treffpunkt für Gross und Klein und das könnte er heute noch so sein. Siehe Bremgarten. Aber die Sicherheit nimmt in Wohlen bei diversen «Gross»-Anlässen einen besonderen Stellenwert ein. Kultur und Tradition werden vernichtet. Schade. Aber die Sicherheit am Bahnhof und der Stellenwert der Finanzen, Ordnung und Sauberkeit hat unsere Verantwortlichen noch nicht erreicht. Oder wurden für diese Themen noch keine topausgebildeten Personen gefunden wie für die Organisation für den Markt?
Ausser Spesen nichts gewesen. Dies zeigt ein zusammengeschrumpfter verkümmerter Markt mit hohen Kosten und mit grosser Enttäuschung von Marktfahrern und Besuchern. Die Repol hat ihren Beitrag zu diesem Anlass geleistet – mit zwei oder drei doppelt besetzten Patrouillen zu Fuss durch das Marktgelände. Den Rest der Kontrollen haben sie mit ihren Dienstfahrzeugen mit Rundfahrten ums Marktgelände geleistet, um die bösen E-Trottinett-Fahrer, E-Biker und E-Roller-Fahrer ohne Nummernschilder, ohne Helm und Fahrprüfung zu kontrollieren.
Nun ist handeln angesagt, um unseren Zusammenhalt, unsere Bräuche und kulturellen Anlässe zu festigen. Anstelle der Strassenblockaden könnten zum Beispiel Betonelemente platziert werden, sodass es unmöglich wird, wochenlang Kehricht und Abfall an den Strassenrand oder bei den unterirdischen Sammelstellen zu deponieren. Dieser Unrat muss dann durch das Personal des Bauamtes und auf unsere Kosten beseitigt werden. Ein sauberes Dorf mit viel Engagement und Brauchtum bringt viel mehr als nur Verbote. Und unsere Repol hätte wieder viel mehr Zeit für Wichtigeres, als Verbote zu erlassen und zu kontrollieren.
Christian Lanz, Wohlen