Mitte-Präsidentin kritisiert Verkehrssituation an der Rigistrasse
Die Abbrucharbeiten auf dem Areal des früheren Swisscom-Gebäudes sorgen dafür, dass an der Rigistrasse eine gefährliche Situation entstanden ist. Stefanie Dietrich fordert ...
Mitte-Präsidentin kritisiert Verkehrssituation an der Rigistrasse
Die Abbrucharbeiten auf dem Areal des früheren Swisscom-Gebäudes sorgen dafür, dass an der Rigistrasse eine gefährliche Situation entstanden ist. Stefanie Dietrich fordert Massnahmen und will Antworten.
Mit dem Projekt «Brick Lane» entsteht zwischen Postplatz und Rigistrasse eine neue Überbauung mit 64 Wohnund elf Gewerbeeinheiten. Mit dem Abbruch des ehemaligen Swisscom-Gebäudes ist der Startschuss zu diesem Bauprojekt gefallen.
Allerdings breiten sich die dafür nötigen Arbeiten auch auf das angrenzende Trottoir aus, wie Stefanie Dietrich, die Präsidentin der Mitte-Ortspartei festgestellt hat. Der Gehweg auf dieser eh schon engen Einbahnstrasse wurde inzwischen aufgehoben. Und weil es so eng ist, nutzen viele Autofahrer auch einen Teil des Velowegs. Diesen dürfen aber Velofahrer auch gegen die Einbahnrichtung nutzen, was zu gefährlichen Situationen führt.
Für die Fussgänger gibt es an sich gar keinen Weg mehr, sie müssten einen Umweg machen, was erfahrungsgemäss längst nicht alle tun. Verschärft wird die Situation auch durch das baldige Ferienende, da sich hier auch der Weg zur Schule kreuzt. Stefanie Dietrich, selbst Anwohnerin und Mutter, nahm die Situation zum Anlass, sich an den Gemeinderat und die Regionalpolizei zu wenden. Die Sicherheit für die Kindergärtner und Schüler sei mit dieser jetzigen neuen Verkehrsführung nicht gegeben, ist sie überzeugt. «Es bestand schon vor der Baustelle ein grosses Sicherheitsproblem bei der Kreuzung Schulweg/Rigistrasse, da die Eltern-Taxis ein grosses Risiko vor allem für die Kleinsten, die zu Fuss unterwegs sind, darstellen», schreibt sie den Behörden. Und fordert Gemeinde und Polizei auf, mindestens während der Bauphase der Arealüberbauung «Brick Lane» eine sofortige pragmatisch umgesetzte verkehrssichere Lösung für die Fussgänger und alle weiteren Verkehrsteilnehmer umzusetzen. Als mögliche Massnahmen nennt Dietrich eine Temporeduktion, eine klare und verständliche (vor allem für Kinder) Fussgängerführung oder auch Kontrollen.
Mehrere Fragen gestellt
Gleichzeitig stellt die Mitte-Präsidentin mehrere Fragen: 1. Was gibt es für Sicherheitsmassnahmen? – 2. Wie soll der Verkehr in dieser Zeit geführt werden? – 3. Was wird im Allgemeinen gegen die Eltern-Taxis unternommen? – 4. Wie wird kontrolliert? – 5. Wie ist die allgemeine Stellungnahme der Gemeinde zum oben genannten Problem? Ihr Schreiben endet mit der Hoffnung, dass bis zum Schulstart am 10. August die Sicherheitsmassnahmen umgesetzt werden. --chh