Fleissig Plastik gesammelt
31.03.2026 Region Unterfreiamt, Dottikon9100 Kilogramm wurden abgegeben
Verpackungen, Flaschen, Folien – Kunststoff ist im Haushalt allgegenwärtig. Nach Gebrauch sollte er aber nicht einfach weggeworfen werden, da viele der Materialen wiederverwertbar sind.
Die Gemeinde Dottikon hat ...
9100 Kilogramm wurden abgegeben
Verpackungen, Flaschen, Folien – Kunststoff ist im Haushalt allgegenwärtig. Nach Gebrauch sollte er aber nicht einfach weggeworfen werden, da viele der Materialen wiederverwertbar sind.
Die Gemeinde Dottikon hat mit den Sammelsäcken von «Bring Plastic Back» im vergangenen Jahr die stolze Zahl von total 9100 Kilogramm Haushaltkunststoff gesammelt und so dem Recycling zugeführt. Dies ist eine beachtliche Menge und zeigt, dass sich auch das Sammeln der vermeintlich kleinen Haushaltsanteile lohnt.
4550 Kilogramm Neumaterial ersetzt
Die Kunststoffsammlung der Gemeinde Dottikon ersetzte letztes Jahr im stofflichen Recycling 4550 Kilogramm Neumaterial, was 13 650 Liter Erdöl einsparte. Gegenüber der thermischen Verwertung in einer Kehrichtverwertungsanlage konnten 25 753 Kilogramm CO2-Emissionen eingespart werden. Diese Einsparung entspricht einer Autofahrt mit einem Mittelklassewagen von 198 222 Kilometern.
Warnung vor Haustürverkäufern
In den vergangenen Wochen sind vermehrt Meldungen eingegangen, wonach Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer unangemeldet von Anbietern von Photovoltaikanlagen kontaktiert und teilweise stark zum Kauf gedrängt wurden. Dabei wird häufig mit Zeitdruck gearbeitet, etwa mit dem Hinweis auf angeblich bald endende Liefermöglichkeiten oder auslaufende Förderbeiträge.
In einzelnen Fällen wurde zudem berichtet, dass Verträge oder Rechnungen verschickt wurden, ohne dass eine ausdrückliche Zustimmung der Eigentümerschaft vorgelegen hatte. Bei den angebotenen Produkten handelt es sich um sogenannte Plug-&- Play-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 600 Watt.
Vorsichtig bleiben
Die Bevölkerung wird gebeten, bei solchen Angeboten besondere Vorsicht walten zu lassen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen, Angebote in Ruhe zu prüfen, nichts an der Haustüre zu unterschreiben, wenn Unklarheiten bestehen.
Wer sich für eine Photovoltaikanlage interessiert, sollte sich vorgängig gut informieren und Angebote sorgfältig vergleichen. Bei Unsicherheiten kann eine unabhängige Energieberatung beigezogen werden.
Angebote besser vergleichen
Ebenso empfiehlt es sich, für Beratung, Offerten und die Umsetzung das lokale Gewerbe beizuziehen. Dadurch können Angebote besser verglichen und fundierte Entscheidungen getroffen werden. --zg
