STROHFÜÜR
04.07.2025 Wohlen, KolumneDie Eishockeyaner des HC Wohlen Freiamt waren mit ihrer Beiz mitten im Jugendfest-Kuchen. Gleich beim Eingang, gleich neben der Bühne. Präsident Bernard Devaud zieht eine positive Bilanz. Aber: «Wir würden es begrüssen, wenn am Sonntag auch noch etwas laufen ...
Die Eishockeyaner des HC Wohlen Freiamt waren mit ihrer Beiz mitten im Jugendfest-Kuchen. Gleich beim Eingang, gleich neben der Bühne. Präsident Bernard Devaud zieht eine positive Bilanz. Aber: «Wir würden es begrüssen, wenn am Sonntag auch noch etwas laufen würde, und zwar bis 18 Uhr. Unser Aufwand ist immer enorm und das Fest dürfte ruhig drei Tage dauern und so etwas mehr einbringen», meint er. Gleichzeitig sind er und der Verein auch nur mässig mit dem Sicherheitskonzept zufrieden. «Da hat nicht alles geklappt und man dürfte dieses Sicherheitskonzept überdenken», meint der Hockey-Präsi – und fordert mehr Sicherheitsangestellte. «Nur schon durch das Equipment und Material lagen an unserem Standort mehrere Tausend Franken rum.» Und angesichts der nächtlichen Diebstähle sei es wünschenswert, wenn man sich sicher fühlt.
Ausgerechnet die Kasse der Bar der Lehrerinnen und Lehrer wurde bekanntlich geklaut. Die Samstag-Einnahmen sind futsch, jedenfalls die Bar-Bezahlungen. Es ist ein kleines Glück, dass oft per Twint bezahlt wurde. Die «Teacher’s Lounge», also das Lehrerzimmer, war sehr gut besucht am Jugendfest. Gemütlich und einladend thronte die Bar über dem Gehweg der Badi – und viel Publikum gönnte sich dort einen Drink. Oder zwei oder drei. Und das Lehrerteam wollte den Erlös der Gemeinde Blatten spenden. Jenem Dorf, das so schwer von einem Bergrutsch verschüttet wurde. Noch steht die Abrechnung nicht. Aber eines ist ganz sicher: Lehrer Dennis Andermatt nimmt gerne Spenden entgegen – nicht für sich natürlich, sondern damit die Abgabe an Blatten ermöglicht oder sogar aufgerundet werden kann. Auf jeden Fall spürt Dennis Andermatt sehr viel Solidarität. Und das ist natürlich auch sehr wertvoll.
Ein tolles Jugendfest wird ganz viele positive und tolle Spuren hinterlassen – genau so, wie es sich Ariane Gregor, OK-Präsidentin der Gemeinde, gewünscht hat. Das Jugendfest war top, fantastisch, bewegend, vielfältig. Einfach herrlich und echt gut gemacht. Das Programm war dicht gedrängt und der Eröffnungsakt wird immer in Erinnerung bleiben. Denn rund 3000 Menschen – Schülerschaft, Lehrpersonen und Eltern – versammelten sich vor der Festbühne. Selten zuvor konnte die Schule Wohlen so viele Menschen für einen Moment anlocken.
Ein Moment für die Ewigkeit.
Kaum war das Jugendfest abgeklungen, konzentrierte sich das Schulgeschehen auf einen anderen Tag. Der Mittwoch, 2. Juli, muss etwas ganz Besonderes an sich haben. Denn gleich vier Schulschlussfeiern waren an diesem Tag angesetzt. Um 17, 18, 18.30 und 19 Uhr starteten die Oberstufenklassen von Bezirksschule (2), Bünzmatt und Junkholz zu ihren Feierlichkeiten. Trotz diesen Terminkollisionen herrschte beste Stimmung – und grosse Hitze. So wie am Jugendfest.
Wer es etwas kühler mag, der flüchtet in diesen Tagen in den Wald. Dort ist es um einiges angenehmer. Und beim Waldfest beim «Fröschenteich» wird zudem einiges geboten. Da gibt es heissen Sound und heisse Hühner (Güggeli). Und viele kühle Getränke – im Festzelt und an der Bar. Das «Fröschenteich»-Waldfest ist auch heuer mehr als ein Geheimtipp.
--spr/dm
