«Wohlen ist idealer Wohnort»
24.07.2026 WohlenDas Projekt «Brick Lane» an der Rigistrasse kommt nur langsam aus den Startlöchern
Die Bauarbeiten am Projekt «Brick Lane» haben längst begonnen. Aber ein Baufortschritt ist kaum sichtbar. Zuerst gibt es grosse unterirdische Herausforderungen zu meistern, sagt Joerg Furrer von der Bauherrschaft.
Daniel Marti
«Wohlen verbindet urbane Vielfalt mit wohnlicher Lebensqualität.» Diese wunderbare Einordnung stammt von der Firma «Creafonds AG», die beim Projekt «Brick Lane» als Bauherrin auftritt. «Brick Lane», übersetzt Ziegelsteingasse, entsteht zwischen Postplatz und Rigistrasse, mitten im Zentrum. Die Abbruch- und Rückbauarbeiten an der ehemaligen Zentrale der Swisscom haben bereits begonnen. Aber bis der Neubau sichtbar wird, dauert es noch ziemlich lange.
Das Swisscom-Personal ist zwar längst weg, aber die Kabelanlagen fürs Festnetz sind noch da. Und die müssen auch bleiben. «Die unterirdischen Kabel sind in Betrieb, und die müssen intakt bleiben. Das ist gegenwärtig unsere grosse Herausforderung», sagt Joerg Furrer von der Creafonds AG auf Anfrage.
Erst kompliziert, dann Standard mit 64 Wohneinheiten
Die Bauherrin, die Creafonds AG mit Sitz in Sursee, ist eine unabhängige Immobilienanlage- und Entwicklungsgesellschaft mit Fokus auf nachhaltige Wertschöpfung. Sie kennt die komplizierte Ausgangslage. «Wenn alles im unterirdischen Bereich erledigt ist», so Furrer weiter, «reden wir von einem Standardbau. Der Aushub wird uns jedoch ebenfalls lange beschäftigen. Das wird bis ins Jahr 2027 dauern.» Und deshalb muss man weitsichtig denken. Die Realisierung ist auf die Jahre 2028/ 2029 ausgerichtet. Genaueres über den Baufortschritt lasse sich dann Ende 2027 sagen, prognostiziert Furrer.
Hohe Steuern? Kein Thema.
Aber an Interessenten für den modernen Wohnraum mit hoher Qualität mangelt es heute schon nicht. «Gegen 150 Interessenten haben sich bereits bei uns gemeldet», so Furrer. Mit dem Projekt «Brick Lane» werden 64 Wohneinheiten (2½- bis 5½-Zimmer-Wohnungen) entstehen. Und elf Gewerbeeinheiten sind vorgesehen. Die meisten Einheiten sollen vermietet werden. «Allerdings lassen wir die Option für Stockwerkeigentum offen.» Das Investitionsvolumen wird mit 33 Millionen Franken beziffert.
Joerg Furrer ist wegen der grossen Nachfrage überhaupt nicht überrascht. «Qualitativ gute Wohnungen sind ein rares Gut. Und wir realisieren ein schönes Projekt mit hochwertiger Architektur. Es entsteht ein erlebenswertes Werk. Und das erst noch an zentraler Lage.» Furrer macht für Wohlen sogar beste Werbung. «Wohlen ist eine super Gemeinde.» Die Nähe zu Zürich sei für das Regionalzentrum ein wesentlicher Vorteil. «Wer in diesem Einzugsgebiet mit guter Qualität baut, der kann eigentlich nichts falsch machen. Zudem ist Wohlen eine dynamische Gemeinde.» Starke Worte vom Immobilienexperten. Und spielen denn die hohen Steuern, die sogar noch steigen könnten, keine Rolle? Joerg Furrer ganz spontan: Für Neuzuzüger aus der Region Zürich sei das kein Aspekt, der angeschaut werde.
Die Creafonds AG und Joerg Furrer setzen voll auf Wohlen. Und das hat Gründe: die zentrale Lage, das lebendige kulturelle Leben, die zahlreichen Freizeitangebote und Einkaufsmöglichkeiten sowie die ausgezeichneten Verkehrsanbindungen. «Wohlen ist ein idealer Wohnort für Menschen, die das städtische Leben in einer überschaubaren und dynamischen Umgebung schätzen.» Eine schöne und durchaus wertvolle Sicht und Einordnung eines Auswärtigen.


