Die SRG-Initiative «200 Franken sind genug» inhaltlich zu beurteilen, ist nicht einfach. Der Bundesrat und das Parlament tragen die Verantwortung. Weil sie jedoch stark vom meinungsbildenden Einfluss der SRG abhängig sind, fehlt der nötige Biss für eine spürbare ...
Die SRG-Initiative «200 Franken sind genug» inhaltlich zu beurteilen, ist nicht einfach. Der Bundesrat und das Parlament tragen die Verantwortung. Weil sie jedoch stark vom meinungsbildenden Einfluss der SRG abhängig sind, fehlt der nötige Biss für eine spürbare Kürzung der Gebühren.
Wir leben in einer gelebten Demokratie: Bei uns hat das Volk das letzte Wort. Der Bundesrat delegiert heikle Entscheidungen gerne an das Volk – umso wichtiger ist es, dass wir diese Verantwortung wahrnehmen. Wir müssen dabei keine negativen Konsequenzen befürchten, wie sie im Bundeshaus möglicherweise in Kauf genommen werden müssen. Weniger ist oft mehr – das gilt auch für Fernsehen und Radio. Ich werde der Initiative zustimmen.
Manfred Breitschmid, Einwohnerrat SVP, Wohlen