GV der FDP des Bezirks in Bremgarten abgehalten
Die Freisinnigen des Bezirks haben sich diese Woche in Bremgarten getroffen. Dabei referierte unter anderem der Präsident von «Auto Schweiz» im Zeughaussaal.
Rund 50 Mitglieder der FDP Bezirk ...
GV der FDP des Bezirks in Bremgarten abgehalten
Die Freisinnigen des Bezirks haben sich diese Woche in Bremgarten getroffen. Dabei referierte unter anderem der Präsident von «Auto Schweiz» im Zeughaussaal.
Rund 50 Mitglieder der FDP Bezirk Bremgarten trafen sich gestern zur Generalversammlung im historischen Zeughaussaal Bremgarten. Der Grundtenor war klar vom Stadtrat, über die Jungfreisinnigen bis zum Präsidenten von Auto Schweiz: Einsatz für schlanke Strukturen, damit Verfahren effizienter, verständlicher und kostengünstiger werden und Fortschritt ermöglichen.
Unter den Anwesenden waren auch Grossrat Silvan Hilfiker und der langjährige Bremgarter Stadtammann Raymond Tellenbach. Der seit Januar waltende Stadtrat Peter Werder begrüsste die Gäste und führte auf, «wie die vielen Regulierungen das Vorwärtskommen ausbremsen und unnötige Arbeitsstunden verursachen.»
JF-Initiative beworben
Die FDP will dem entgegenwirken. Präsidentin Susan Diethelm unterstützte dies und freute sich in ihrem Jahresbericht «über die zahlreichen FDP-Mitglieder, die im vergangenen Herbst in die umliegenden Gemeinde- und Stadträte sowie Kommissionen gewählt wurden und dort anpacken» – an vorderster Front die FDP-Grossräte, zu denen auch Denise Strasser aus Wohlen gehört.
Passend dazu bewarben Eleah Paetsch, Präsidentin Jungfreisinnige Freiamt, und Tim Hoffmann, ehemaliger Präsident Jungfreisinnige Aargau die JF-Initiative zur Verwaltungsbremse, die unter den Parteimitgliedern grossen Anklang bei der Unterschriftengewinnung fand.
«Auto als Milchkuh»
Peter Grünenfelder, der Präsident von Auto Schweiz, betitelte die Schweiz anschliessend in seinem Referat aufgrund der Vorschriftendichte gar als «Regulierungsweltmeister». Der «verfehlte CO2-Sanktionsmechanimus» führe zu Strafzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe, «zu heftigen wirtschaftlichen Verwerfungen in der Autobranche» und sei deshalb mit Kollateralschäden auf andere Wirtschaftssektoren wie Versicherungen und Medien verbunden, so Grünenfelder.
Die «heilige Kuh der Schweizer Verkehrspolitik» sei der stark subventionierte ÖV. Die Automobilität als Milchkuh finanziere dagegen mit einer Steuerlast von 13 Milliarden Franken die Mobilität auf der Strasse mehr als selbst und ärgere sich über steigende Staustunden. Als Lösungen sieht er einen «längst fälligen» Ausbau der Infrastruktur, Technologieoffenheit und eine «massive Deregulierung», um emissionsfrei zu werden – sowie Steueranreize für die E-Mobilität und eine Strommarktliberalisierung für günstigeren Strom.
Im Herbst auf dem Waffenplatz
Auch einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen gewährte die FDP des Bezirks an ihrer GV: Am 8. September thematisieren die FDPler der Region beim Besuch des Waffenplatzes Bremgarten die Schweizer Landesverteidigung. --zg/red