Zu «Echtes schöner Wohlen», Leserbrief in der Ausgabe vom Dienstag, 18. November.
Das Schöne am Verein Schöner Wohlen ist, dass sein Vereinsname so schön kontrovers ist. Jede Wohlerin und jeder Wohler hat eigene Vorstellungen, was denn nun ...
Zu «Echtes schöner Wohlen», Leserbrief in der Ausgabe vom Dienstag, 18. November.
Das Schöne am Verein Schöner Wohlen ist, dass sein Vereinsname so schön kontrovers ist. Jede Wohlerin und jeder Wohler hat eigene Vorstellungen, was denn nun «Schöner Wohlen» ihrer Ansicht nach sein sollte. Lustigerweise teilen uns immer Nicht-Vereinsmitglieder mit, wie falsch unsere Ansicht von «schöner» Wohlen ist. Man kann da tatsächlich unterschiedlicher Auffassung sein, sollte aber trotzdem bei der Wahrheit bleiben. Entsprechend Folgendes zum Leserbrief von Stefan Nauer von letzter Woche:
Erstens: Der Verein hat keine Einwendung gegen «Reach 17» erhoben, sondern gegen den Abbruch des Lüthi-Tschiemer-Hauses. Ein wesentlicher Unterschied. Zweitens: Anerkannte Fachstellen haben sich bis heute gar nicht geäussert zur Schutzwürdigkeit des Hauses – genau das ist der Inhalt der Einwendung. Drittens: Begutachtungen im Baubewilligungsverfahren gehen nicht zulasten der Steuerzahler. Und viertens: Die Bauherrin investiert Genossenschaftskapital in einem Projekt, das den Genossenschaftern nicht zur Prüfung vorgelegt wurde. Das sind keine «Drittkosten».
Wir haben den Kontakt gesucht mit dem Autor der letztwöchigen Behauptungen. Er hatte bedauerlicherweise keinerlei Anstalten gemacht, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Eine bedenkliche Haltung für ein potenziell künftiges Mitglied des Einwohnerrates. Geschätzte Leserschaft: Überlegen Sie sich, welche Politiker Sie wählen – solche, die sich sachlich mit einer Thematik befassen wollen oder die, die einfach nur provozieren wollen.
Philipp Simka, Wohlen Präsident Verein Schöner Wohlen