Der abgetretene Gemeinderat hat die Ortsbürgergemeinde verschaukelt. Seit acht Jahren laufen Diskussionen über das Bauvorhaben von Stach neben der denkmalgeschützten Villa Isler.
Aufgrund der Volksinitiative der Ortsbürger wussten der abgewählte ...
Der abgetretene Gemeinderat hat die Ortsbürgergemeinde verschaukelt. Seit acht Jahren laufen Diskussionen über das Bauvorhaben von Stach neben der denkmalgeschützten Villa Isler.
Aufgrund der Volksinitiative der Ortsbürger wussten der abgewählte Gemeindeammann Arsène Perroud und der Gemeinderat, dass die Ortsbürgergemeindeversammlung bei Dienstbarkeiten mit Stach entscheiden wollte. Trotzdem unterzeichnete der Gemeinderat Ende 2024 im Eilverfahren einen Dienstbarkeitsvertrag.
Dieser hat für die Ortsbürgergemeinde negative Folgen. Kein Privater gewährt einem Nachbarn freiwillig ein Fuss- und Fahrwegrecht, wenn nachher seine eigene Liegenschaft Schaden nimmt. Genau dies machte aber der Gemeinderat. Thomas Burkard, Ariane Gregor und Denise Strasser erteilten vor ihrem Ausscheiden aus dem Gemeinderat Stach eine Baubewilligung mit mehreren Ausnahmebewilligungen.
Das ist der Gipfel der Unverfrorenheit. Diese Mehrfamilienhäuser sind Ausdruck schlechter Ortsplanung und fördern das negative Wachstum der Gemeinde. Der lieblose Umgang mit Wohlen muss gestoppt werden. Ich hoffe, dass die Nachbarn des Stach-Areals eine Beschwerde machen.
Marcel Konrad, Wohlen