Warum der Boswiler Sommer einzigartig ist
Vom 26. Juni bis 5. Juli verwandelt sich das Künstlerhaus Boswil erneut in einen Ort aussergewöhnlicher musikalischer Begegnungen.
Hier erleben Besucherinnen und Besucher internationale ...
Warum der Boswiler Sommer einzigartig ist
Vom 26. Juni bis 5. Juli verwandelt sich das Künstlerhaus Boswil erneut in einen Ort aussergewöhnlicher musikalischer Begegnungen.
Hier erleben Besucherinnen und Besucher internationale Künstlerinnen und Künstler nicht aus der Distanz eines grossen Konzertsaals, sondern in unmittelbarer Nähe. Musikerinnen und Musiker wohnen, proben und musizieren gemeinsam in Boswil.
Zwischen Alter Kirche und Künstlerhaus entstehen Begegnungen, Gespräche und musikalische Momente, die weit über das eigentliche Konzert hinausreichen. In offenen Proben lässt sich miterleben, wie sich das Programm Schritt für Schritt zum Konzert formt. Die intime Atmosphäre der Alten Kirche bringt das Publikum den Künstlerinnen und Künstlern so nah wie kaum anderswo. Und auch nach den Konzerten setzt sich der Austausch fort, wenn sich Musikschaffende und Gäste an der Bar begegnen und Gespräche über die Musik entstehen.
Unter der künstlerischen Leitung von Julia Fischer und Benjamin Nyffenegger versammelt der Boswiler Sommer auch 2026 renommierte Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Welt . Das Festival eröffnet am 26. Juni mit dem Konzert «Zwischen Schatten und Glut», bei dem das Oliver Schnyder Trio gemeinsam mit der erst 14-jährigen Geigerin Edna Unseld und den beiden Bratschistinnen und Bratschisten Tomoko Akasaka und Adrien La Marca Werke von Schubert, Mendelssohn und Brahms interpretiert.
Zu den besonderen Höhepunkten zählt zudem «Teuflische Capricen» am 27. Juni : Julia Fischer spielt die 24 Capricen von Niccolò Paganini , eines der anspruchsvollsten Werke der Violinliteratur und nur selten vollständig live zu erleben. Ein weiterer Höhepunkt folgt am 30. Juni mit dem «Wunschkonzert», dessen Programm vom Publikum über eine Umfrage im Vorfeld des Festivals selbst zusammengestellt wurde. Den Abschluss bildet am 5. Juli das Finale «Legenden der Kammermusik» mit Werken von Beethoven, Dvorák und Enescu.
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