Mit viel italienischem Flair
29.05.2026 WohlenRaiffeisenbank Wohlen verwöhnte Mitglieder in «Das Zelt»: Vorfreude auf Projekt «Reach 17» mit Quartierladen
Vom italienischen Mittelalter über Musiker Piero Esteriore bis zum fast schon obligatorischen Tiramisu: Die drei Galaabende der ...
Raiffeisenbank Wohlen verwöhnte Mitglieder in «Das Zelt»: Vorfreude auf Projekt «Reach 17» mit Quartierladen
Vom italienischen Mittelalter über Musiker Piero Esteriore bis zum fast schon obligatorischen Tiramisu: Die drei Galaabende der Raiffeisenbank Wohlen standen ganz im Zeichen Italiens. Durch die Abende führten zwei bekannte Schweizer TV-Gesichter.
Simon Huwiler
Sascha Ruefer kann nicht nur Fussball kommentieren; er kann auch moderieren. Und wie. Das kam beim Publikum sehr gut an. Der bekannte Nationalmannschafts-Kommentator führte mit Charme und Witz durch die Raiffeisen-Gala. Die beiden anderen Abende bestritt TV-Moderatorin Nicole Berchtold professionell und mit all ihrer Erfahrung aus TV-Sendungen wie «Glanz & Gloria». Unter dem Motto «La Dolce Vita» genossen die Mitglieder Abende voller italienischen Flairs.
Hauptattraktion war Musiker Piero Esteriore, begleitet von seinen sizilianischen Bandkollegen. Vor über 20 Jahren war er Dritter in der Castingshow MusicStar – und begeistert das Publikum auch heute noch. Er überzeugt mit seinen italienischen Klassikern. Von «Bella Ciao» bis «Ti amo» bot er ein breites Repertoire an Songs. Das Publikum sang lauthals mit und sorgte für eine fantastische Stimmung im Zelt. «Ich bin begeistert, wie ihr alle mitmacht. Ein wunderbarer Abend», freute sich Ruedi Peterhans, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Wohlen.
«Reach 17» entsteht im Herzen von Wohlen
Der Galaabend ist nicht nur Show und Spektakel, sondern auch immer eine hervorragende Gelegenheit für die Raiffeisenbank, ihre Genossenschafterinnen und Genossenschafter über aktuelle Themen zu informieren. Eines dieser Themen ist «Reach 17» – der neue Begegnungsort für Kultur, Gastronomie und Freizeit. In gut zwei Jahren soll er eröffnet werden, Anfang Mai fand der Spatenstich statt. «Ein grosser Tag für unsere Bank. Ich freue mich riesig, es war eine lange Reise. Aber am Ende zählt das Resultat: Wir realisieren ‹Reach 17› für die Bevölkerung in Wohlen und im Freiamt», freut sich Bankleiter Erich Füglistaler. Er blickt voller Tatendrang in die Zukunft. Denn mit dem Baustart öffnet sich ein neues Kapitel, auf das die Raiffeisenbank lange gewartet hat. Sie schafft mit «Reach 17» eine Plattform für Begegnung und Austausch. Und sie verstärkt dadurch ihre engen Kundenbeziehungen weiter.
Raiffeisen ist bereit für alle Bedürfnisse
Ein grosses Bedürfnis, das wiederholt an die Raiffeisen herangetragen wurde, betrifft einen Quartierladen im «Reach 17». Dieser wird kommen – neben einem breiten Gastronomie- und Kulinarik-Angebot, einem Auditorium, Aktiv-Fitness, Wohnungen und Büroräumlichkeiten. Auch Italien wird ein Thema sein: Feine Pizza gehört künftig zu den Gastro-Angeboten aus insgesamt fünf Ländern. «Ob Hochzeitsfest, Sommernachtsanlass, 1.-August-Feier oder gar eine Weihnachtsfeier – der neue Ort im Herzen von Wohlen wird bereit sein für all die verschiedenen Bedürfnisse», blickt Füglistaler in die Zukunft.
Italien als Wiege moderner Banken
Dass Italien das Motto für die Raiffeisen-Gala bildete, war kein Zufall. Bei Italien denkt man an feines Essen, schnelle Autos oder das azurblaue Meer. Doch Italien leistete beispielsweise auch im Bankensektor Pionierarbeit. Handels- und Bankstädte wie Venedig, Florenz oder Genua prägten die Bank- und Geschäftswelt entscheidend: «Die Basis für die moderne Buchhaltung wurde vor über 500 Jahren in italienischen Banken gelegt. Es gab damals schon Bilanzen und Erfolgsrechnungen», blickte Verwaltungsratspräsident Ruedi Peterhans zurück ins Mittelalter.
Für die Bank noch wichtiger als die Historie ist jedoch der Blick in die Zukunft. Zu den Herausforderungen gehören unter anderem der digitale Wandel und die sich verändernden Kundenbedürfnisse: «Wir setzen auch in Zukunft alles daran, stets die besten Lösungen für unsere Kunden, die Genossenschaft und unsere Bank zu finden, um weiterhin erfolgreich zu bleiben», so Peterhans.
Auf Vertrauen und Kontinuität setzen
In einer digitalen Welt, die sich stets verändert und immer schneller wird, wird in Zukunft eines noch wichtiger. «Vertrauen und Beziehungen sind noch entscheidender», blickt Kathrin Peter-Koch, Leiterin Individualkundenberatung, in die nahe Zukunft der Bank.
«Dieses Vertrauen gewinnen wir dank guter Beratung für die Kundinnen und Kunden, kompetenten Mitarbeitenden sowie kontinuierlich guten Leistungen über Jahre hinweg.» Langfristiges Engagement kennt Peter-Koch bestens. Wie Erich Füglistaler ist auch sie schon seit vielen Jahren der Raiffeisenbank treu, startete einst ihre Laufbahn mit einer Banklehre. Was sind denn eigentlich die Anforderungen an einen Lernenden dieser Tage? «Freude an der Aufgabe», sagt Kathrin Peter-Koch, «und dass man den Umgang mit Menschen mag. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir unsere Lernenden auch bankintern weiterentwickeln können.»


