Workshop bei der Fachstelle Integration im Freiamt
Die Sprache ist wesentlich, vor allem auch bei Bewerbungsgesprächen. Personen mit Status S sollen von der Fachstelle Integration bei der Arbeitsmarktintegration profitieren.
Bei der Fachstelle ...
Workshop bei der Fachstelle Integration im Freiamt
Die Sprache ist wesentlich, vor allem auch bei Bewerbungsgesprächen. Personen mit Status S sollen von der Fachstelle Integration bei der Arbeitsmarktintegration profitieren.
Bei der Fachstelle Integration Freiamt fand der zweite Teil des Moduls «KI im Bewerbungsprozess nutzen» statt. Der Workshop wurde von der Freiwilligen Nadja Partanen geleitet. Sie bringt viel Erfahrung in den Bereichen Personalentwicklung, Erwachsenenbildung sowie Schulungen mit Asylsuchenden und Migrantinnen aus Deutschland mit.
Teilnehmende aus verschiedenen Gemeinden der Region
Die Teilnehmenden konnten mithilfe eines KI-Tools in vier Lektionen üben, wie sie sich auf Vorstellungsgespräche mit Arbeitgebern vorbereiten können. Dabei wird in diesem speziellen Workshop der Schwerpunkt speziell auf die Sprache gelegt, sodass die Teilnehmenden neue Wörter beziehungsweise Fachwörter lernen. Diese Kombination gelang der erfahrenen Workshopleiterin sehr gut.
Im Rahmen des Workshops gab es noch einen Input zum Thema «Unternehmensformen in der Schweiz», der von den Teilnehmenden selbst gewünscht wurde. Die kurze Einführung in die einzelnen Gesellschaftsformen wurde von Muhamet Ilazi, Leiter der Fachstelle, durchgeführt.
Die Teilnehmenden stellten etliche Fragen zur Gründung einer Firma in der Schweiz und zu Beschäftigungsmöglichkeiten.
Zur Entstehung dieses einzigartigen Projekts: Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Integration im Freiamt erarbeitet, um ein Angebot zu schaffen, das vor allem die Arbeitsmarktintegration von Personen mit Status S, aber auch von anderen Gruppen mit geringen Deutschkenntnissen, unterstützt. Dazu wurden auch die Sozialdienste der Verbundgemeinden und das RAV Wohlen kontaktiert. In den nächsten Modulen werden zwei Schlüsselpersonen der Fachstelle als Vorbilder von ihrer gelungenen Integration erzählen. Ausserdem plant die Fachstelle mit den Teilnehmenden einen Firmenbesuch in der Region. Die meisten Teilnehmenden haben den Status S und kommen aus Wohlen. Es gibt auch Teilnehmende aus Dottikon, Niederwil, Bremgarten, Waltenschwil, Meisterschwanden, Fischbach-Göslikon und Tennwil. Die Gruppe ist gemischt. Die meisten Personen kommen aus der Ukraine, aber auch aus anderen Ländern wie Sri Lanka, Somalia, Eritrea. --zg