Vernissage katechetischer Projekte
Ende April setzte sich eine Gruppe angehender Katecheten das Ziel, junge Menschen zur Gestaltung eines Aufgabeprojektes zu gewinnen. Nun zeigten die vier künftigen Katechetinnen und Katecheten in der katholischen Kirche Wohlen an ...
Vernissage katechetischer Projekte
Ende April setzte sich eine Gruppe angehender Katecheten das Ziel, junge Menschen zur Gestaltung eines Aufgabeprojektes zu gewinnen. Nun zeigten die vier künftigen Katechetinnen und Katecheten in der katholischen Kirche Wohlen an einer Vernissage die Produkte der Jugendarbeit.
Die vier Projektleiterinnen und Projektleiter bemühen sich um ihre Ausbildung nach dem ForModula-System, was ihnen den Erwerb des Fachausweises für Katechese oder kirchliche Jugendarbeit ermöglicht. Die Ausbildung findet berufsbegleitend statt. Im Rahmen dieses Kurses erhielten die vier angehenden Katechetinnen und Katecheten die Aufgabe, ein eigenständiges Projekt zu entwickeln und umzusetzen. «Es war dem Vierergremium ein Anliegen, ein Stück mehr Farbe in die Welt zu bringen», so die Aussage zu ihrer Motivation. Ohne grosse Vorerfahrung, jedoch mit viel Engagement und Offenheit wurde das Projekt in Angriff genommen. Die Religionslehrpersonen Katharina Althaus, Daniel Baumann, Martina Koch und Marta Tabken waren sich an der Vernissage einig, dass sich die mehrmonatige Vorbereitungs- und Zusammenarbeitszeit gelohnt hat. Unter Anleitung eines Graffitikünstlers haben neun Jugendliche ansehnliche Werke erarbeitet, die an der Vernissage zu besichtigen waren. Die Vernissage, die vor allem von Eltern der aktiven Jugendlichen besucht wurde, zeigte eine Vielfalt von Arbeiten auf. Die Produkte dieser Arbeiten enthielten Erklärungen zu den erstellten Bildern. Zu jedem Graffiti-Bild verfassten die Zeichnerinnen und Zeichner einen passenden Text zur Erläuterung. So wird auf einem Bild dargestellt, wie wichtig zwischenmenschliche Beziehungen und Freundschaften sind. Die beiden Menschen, die sich die Hand reichen, stehen für Vertrauen, Zusammenhalt und eine enge Freundschaft. Die Zeichnerin möchte damit ausdrücken, wie schön und wichtig es ist, Menschen, die einem guttun, an seiner Seite zu haben. Wichtige Aspekte des zwischenmenschlichen Lebens wurden eindrücklich aufgezeigt. Den vier Kursleitenden ist es gelungen, die Jugendlichen durch die Malereien zu wertvollen Anregungen und Gedanken zu bewegen. --tre