A-Judokas des Judo und Aikido Clubs Wohlen an Summer Games Zug
Kürzlich trafen sich in Zug rund 1600 Athleten zu den Summer Games. Mit dabei waren auch sechs A-Judokas des Judo und Aikido Clubs Wohlen. Sie gingen mit viel Einsatz, Kampfgeist und Freude auf die ...
A-Judokas des Judo und Aikido Clubs Wohlen an Summer Games Zug
Kürzlich trafen sich in Zug rund 1600 Athleten zu den Summer Games. Mit dabei waren auch sechs A-Judokas des Judo und Aikido Clubs Wohlen. Sie gingen mit viel Einsatz, Kampfgeist und Freude auf die Matte.
A-Judo steht für Adaptive Judo und richtet sich an Menschen mit speziellen Bedürfnissen. Training und Übungen werden individuell an die Teilnehmenden angepasst. Dies zeigte sich auch an den Summer Games. Damit die Wettkämpfe fair und ausgeglichen verliefen, wurden die Athleten nach Beeinträchtigung und Leistungsniveau eingeteilt. So hatten alle die Möglichkeit, sich mit Gegnern auf Augenhöhe zu messen. Die Ziele der Wohler Judokas waren klar: Sie wollten eine Medaille mit nach Hause nehmen. Doch nicht nur die sportlichen Erfolge machten die Summer Games zu einem besonderen Erlebnis. Ebenso wichtig waren die Begegnungen, die gemeinsame Zeit und das starke Gefühl der Zugehörigkeit. «Hier kann man sein, wie man ist. Man muss sich nicht verstellen», waren sich die Judokas einig.
Gerade im Judo werden Werte wie Respekt, Wertschätzung, gegenseitige Unterstützung und Inklusion gelebt. Diese Offenheit und Toleranz erleben die A-Judokas sowohl im Sport als auch in ihrem Vereinsumfeld. Der Judo und Aikido Club Wohlen verfügt über das Adaptive-Judo-/Unified-Label. Dieses Label sichert die Qualität des Angebots und stellt sicher, dass Training und Vereinsleben so gestaltet sind, dass sich alle Teilnehmenden wohlfühlen und aktiv mitmachen können.
Für den Alltag und die Öffentlichkeit wünschen sich die A-Judokas, dass dieser Gedanke noch stärker gelebt wird. Ihr Wunsch lässt sich in einem einfachen Motto zusammenfassen: «Versucht es doch einfach. Es ist nicht schwer. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, dann hat man es wenigstens versucht. Oder man versucht es so lange weiter, bis es gelingt.» Die Summer Games haben einmal mehr gezeigt, dass sportliche Leistungen und gelebte Inklusion Hand in Hand gehen können. Dies gilt auf und neben der Judomatte.
Immerhin elfmal Edelmetall
Auch sportlich verliefen die Summer Games für die Wohler erfolgreich. Flavio krönte seinen Wettkampf mit zwei Goldmedaillen: Er gewann sowohl im Mix-Mix-Turnier als auch im Einzel-Shiai. Raphael durfte sich über Gold im Mix-Mix-Turnier und Silber im Einzel-Shiai freuen. Michael holte zweimal Silber, Markus zweimal Bronze. Marco gewann Silber im Mix-Mix-Turnier und Bronze im Einzel-Shiai. Piet trug mit Gold im Mix-Mix-Turnier und Rang 5 im Einzel-Shiai ebenfalls zum starken Ergebnis bei. --zg/red