Absage des Jugendfests
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben das Budget 2026 mit einem Steuerfuss von 70 Prozent an der Urnenabstimmung abgelehnt. Dadurch verfügt die Gemeinde über kein gültiges Budget. Solange kein neues Budget genehmigt ist, ...
Absage des Jugendfests
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben das Budget 2026 mit einem Steuerfuss von 70 Prozent an der Urnenabstimmung abgelehnt. Dadurch verfügt die Gemeinde über kein gültiges Budget. Solange kein neues Budget genehmigt ist, dürfen nur zwingend notwendige Ausgaben für den laufenden Verwaltungsbetrieb getätigt werden. Laut Rücksprache mit der Gemeindeabteilung des Kantons Aargau gehört das Jugendfest nicht zu diesen notwendigen Ausgaben. Das hat direkte Folgen: Das Jugendfest vom 26./27. Juni muss abgesagt werden. Selbst wenn das neue Budget an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 6. Mai angenommen würde, gilt anschliessend eine 30-tägige Referendumsfrist. Erst nach Ablauf dieser Frist tritt das Budget definitiv in Kraft. Bis dahin bleiben die Ausgaben eingeschränkt – eine geordnete Vorbereitung und Durchführung des Jugendfestes ist somit weder organisatorisch noch finanziell machbar.
Als Alternative findet am Freitag, 26. Juni, ein (für die Gemeinde kostenneutraler) Schulevent für die Kinder statt. Nähere Informationen dazu erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt. Eine Verschiebung des Jugendfests ins Jahr 2027 wird geprüft. Der Gemeinderat bedauert die Absage des Jugendfests sehr. Es ist ein bedeutender Anlass für Kinder, Jugendliche, Vereine und die ganze Dorfgemeinschaft. Dem Gemeinderat ist bewusst, wie enttäuschend dieser Entscheid für viele Beteiligte ist. Er dankt allen Helfenden, Vereinen und Mitwirkenden herzlich für ihr bereits investiertes Engagement. --gk