1. Liga: TV Muri – STV Willisau (Samstag, 16 Uhr, Muri Bachmatten)
Der TV Muri hat vier Punkte Rückstand auf den 2. Rang und damit auf einen Platz, der zur Aufstiegsrunde berechtigt. Dahinter lauern mehrere Teams und warten auf einen Ausrutscher der ...
1. Liga: TV Muri – STV Willisau (Samstag, 16 Uhr, Muri Bachmatten)
Der TV Muri hat vier Punkte Rückstand auf den 2. Rang und damit auf einen Platz, der zur Aufstiegsrunde berechtigt. Dahinter lauern mehrere Teams und warten auf einen Ausrutscher der Freiämter. Gegen Willisau will man den Podestplatz verteidigen. Ein hart umkämpftes Spiel wird erwartet.
Willisau steht mit 18 Punkten auf dem 8. Rang, hat die Abstiegsplätze im Nacken. Dementsprechend geladen werden die Luzerner in die Bachmattenhalle kommen. «Willisau hat Akteure, die für uns sehr unangenehm sein können, wenn sie in Topform spielen», sagt Muri-Trainer Björn Navarin. Im Hinspiel hatten die Freiämter nur phasenweise Mühe. Mit vielen Gegenstosstoren gab es am Ende einen ungefährdeten 41:31-Auswärtssieg. Herausragend damals war Flügelspieler Elia Galizia, der für Muri 16 seiner 17 Abschlüsse im Netz versenkte.
Hochspannender Saisonfinal zeichnet sich ab
Das Spiel vom letzten Wochenende zeigte dem TV Muri auf, wo noch Mängel vorhanden sind. «Es war ein Offensivspektakel. Die Schlussphase war zu heiss und nicht ganz souverän», meint Trainer Navarin. Besonders in der Abwehr hatten die Murianer Probleme. «Darum war das diese Woche wieder Thema im Training, um die Eins-gegen-eins-Situationen zu gewinnen.» Man wolle nicht, dass ein Gegenspieler einfach kampflos zwischen den Verteidigern hindurchmarschieren kann.
Navarin sagt klar: «Beim nächsten Spiel müssen wir erneut zwei Punkte einfahren.» Auf Ehrendingen (2. Rang) und damit den Aufstiegsrundenplatz fehlen vier Punkte. Und gleich hinter den Murianern (26 Punkte) hinten lauern Kriens-Emmen (24), Altdorf (22) und Horgen/Wädenswil (22). Ein Sieg muss also für die Freiämter her, um den aktuellen Vorsprung zu halten. Übrigens: Am 14. März kommt es in der Bachmattenhalle zum Direktduell zwischen Muri und Kriens-Emmen. Eine Woche später geht es auswärts nach Altdorf und dann kommt Ehrendingen nach Muri (28. März). Alles Topspiele. Alles Teams, die in der oberen Tabellenhälfte sind. Ein hochspannender Saisonfinal zeichnet sich also ab. Die Spitze verdichtet sich und alles wird immer enger. Im hinteren Bereich sieht es ähnlich aus. Der nächste Gegner Willisau steckt da mittendrin im Kampf um den Abstieg. «Die werden alles tun, um die zwei Punkte zu holen», sagt Muri-Trainer Björn Navarin. «Wir wollen uns nicht überraschen lassen. Aber wenn wir alles abrufen können, wozu wir fähig sind, dann können wir die zwei Punkte holen.» --tvm