«Grosse Ehre für harte Arbeit»
22.05.2024 WohlenInfona AG: Erfolgreicher Start in Wohlen und bahnbrechende Entwicklungen
Er ist der Manager, der das operative Geschäft bei der Infona AG in Wohlen leitet. Und Bejan Choschnau feiert mit seinem jungen Unternehmen schnelle Erfolge. So wurde er zum «Software COO ...
Infona AG: Erfolgreicher Start in Wohlen und bahnbrechende Entwicklungen
Er ist der Manager, der das operative Geschäft bei der Infona AG in Wohlen leitet. Und Bejan Choschnau feiert mit seinem jungen Unternehmen schnelle Erfolge. So wurde er zum «Software COO of the Year Europe 2024» erkoren.
Daniel Marti
Seit ihrem Zuzug nach Wohlen im Jahr 2022 hat die Infona AG einen beeindruckenden Start hingelegt. Das Unternehmen, das sich auf KI-gestützte CRM-Systeme spezialisiert hat, verzeichnete ein rasantes Wachstum und erfreut sich grosser Beliebtheit in der Region.
Innovative KI-Lösungen
Die Infona AG bietet hochentwickelte KI-Technologien an, die in der Lage sind, Aufgaben wie Buchhaltung autonom zu übernehmen oder Leads zu generieren. Mit über 140 branchenspezifischen Apps, die sich Unternehmen je nach Bedarf herunterladen können, deckt Infona bereits zahlreiche Branchen ab. Dies sind: Dienstleistung und Verkauf, Administration und Finanzen, Hotel- und Gastrobranche, Bau- und Handwerksbranche, Logistik, Lager und Versand und viele weitere Branchen. Beispielhafte Apps umfassen Kassensysteme, Lagerverwaltung, Zeiterfassung, Buchhaltungssoftware und vieles mehr.
Auszeichnung als «Software COO of the Year Europe 2024»
In einer weiteren Erfolgsgeschichte wurde Bejan Choschnau, der COO der Infona AG, kürzlich mit dem Preis als «Software COO of the Year Europe 2024» ausgezeichnet. Diese prestigeträchtige Ehrung, die für herausragende Innovation, Unternehmenskultur und Führungsstil verliehen wird, bringt das Unternehmen auf die Titelseite des Magazins «C-Suite Awards», das im Juni erscheinen wird.
Und was bedeutet diese Auszeichnung? Bejan Choschnau: «Diese Auszeichnung ist für mich eine grosse Ehre und Anerkennung für die harte Arbeit und das Engagement unseres gesamten Teams. Sie unterstreicht unsere Innovationskraft, unsere starke Unternehmenskultur und unseren modernen Führungsstil. Der Preis motiviert uns, weiterhin Spitzenleistungen zu erbringen und unsere Vision, durch KI-Technologie einen Mehrwert für Unternehmen zu schaffen, weiter voranzutreiben.»
Über Belgien, bis Bolivien wieder wach ist …
Die Infona AG beschäftigt Mitarbeiter in der Schweiz, Bolivien, Belgien und Australien. Dies sei strategisch wichtig, «da wir in verschiedenen Zeitzonen tätig sind. Unser Ziel ist es, dass unser Produkt 24/7 weiterentwickelt wird und wir nie stehen bleiben», so Choschnau. Das habe dazu geführt, dass die Firma innerhalb kurzer Zeit beachtliche Erfolge verzeichnen konnte.
«Es war eine Herausforderung, die richtigen Leute zu finden. Aber es macht mich auch enorm stolz zu sehen, wie unser Plan aufgegangen ist», sagt Choschnau und macht ein Beispiel: «Wenn Bolivien Feierabend macht, wird das Projekt an Belgien übergeben. Wenn Belgien Feierabend macht, geht es an Australien weiter, und so fort, bis Bolivien wieder wach ist.»
Es sei das Hauptziel, Unternehmen jeder Grösse durch «unsere KI-gestützten CRM-Systeme zu unterstützen, ihre Effizienz zu steigern und ihre Geschäftsprozesse zu optimieren». Weiter möchte die Infona AG weiterhin in Forschung und Entwicklung investieren, «um innovative Lösungen anzubieten, die unseren Kunden helfen, wettbewerbsfähig zu bleiben». Das Unternehmen will nichts anderes, als zum Marktführer in seinem Bereich aufzusteigen.
Engagement für die Jugend und Weiterbildung
Im Rahmen ihres Engagements für die Förderung der Jugend unterstützt die Infona AG den lokalen Karateclub auf höchster Sponsorenstufe, dem Black Belt. Zusätzlich wird im Juni die Infona Academy ins Leben gerufen, die kostenlose Kurse über Künstliche Intelligenz anbietet. Diese Kurse richten sich sowohl an technisch nicht versierte Personen als auch an Informatiker. Teilnehmer, die die Prüfungen bestehen, erhalten ein Zertifikat. Das Zertifikat bestätigt die neu erworbenen Kenntnisse und verbessert die beruflichen Chancen.
«Ziel der Infona Academy ist es, die Menschen mit den Möglichkeiten der KI vertraut zu machen. So können Arbeiten effizienter erledigt werden, und die Teilnehmer lernen, die auf dem Markt erhältlichen Tools zu nutzen. Sie erkennen aber auch die Risiken und verstehen, wie eine KI genau funktioniert», sagt Bejan Choschnau.
Wohlen bietet «dynamische, wirtschaftliche Umgebung»
Die Infona AG strebt also klare Ziele an. Und dies alles soll von Wohlen aus realisiert werden. Welche Standortvorteile bietet denn die grösste Freiämter Gemeinde aus Sicht des Firmenchefs? Bejan Choschnau: «Wohlen bietet eine strategisch günstige Lage im Kanton Aargau mit hervorragender Verkehrsanbindung. Dies ermöglicht uns schnellen Zugang zu einem grossen Pool an Talenten und Geschäftsmöglichkeiten.»
Der Unternehmer spricht aber auch von «hoher Lebensqualität und von einer dynamischen, wirtschaftlichen Umgebung», die Wohlen bietet. Dies sei «ideal für die Ansiedlung von Start-ups und innovativen Unternehmen».
Der Weg zum Erfolg
Bejan Choschnau ist der Kopf der Infona AG. Er hat einen Hintergrund in Informatik, war jedoch zuvor bei einer Versicherungsgesellschaft tätig. Dort erkannte er, dass die Versicherungsmitarbeiter Dokumente ausdrucken, persönlich zu den Kunden fahren, unterschreiben lassen und dann zurückbringen mussten. Zudem benötigten sie viele verschiedene Softwares und Portale, um das Geschäft am Laufen zu halten.
So entstand die Geschäftsidee für die Infona AG – ein webbasiertes Tool zu erschaffen, das mit über 140 Apps alles abdecken kann. «Die Geschäftsidee war zwar vorhanden, jedoch fehlte das nötige Kapital», blickt Choschnau zurück. Zuvor war er leitender Entwickler der Rockford Studios GmbH, dort wurden Programmierscripts an private Kunden verkauft. Es wurden zudem ursprüngliche computergesteuerte Charaktere mit KI erweitert. Der Verkauf dieser «Quellcodes» war der Startschuss für die Infona AG «und beschaffte uns die nötigen liquiden Mittel, um unser Unternehmen zu gründen», so Bejan Choschnau. --dm

