Motion von Manfred Breitschmid, SVP, betreffend Weiterverwendung des Zweckbaus Halde
Er strebt eine sinnvolle Lösung an. Deshalb will Manfred Breitschmid mit einer Motion bewirken, dass eine allfällige Weiterverwendung des Zweckbaus Halde genau geprüft ...
Motion von Manfred Breitschmid, SVP, betreffend Weiterverwendung des Zweckbaus Halde
Er strebt eine sinnvolle Lösung an. Deshalb will Manfred Breitschmid mit einer Motion bewirken, dass eine allfällige Weiterverwendung des Zweckbaus Halde genau geprüft wird.
«Der bestehende Zweckbau Halde hat während über 30 Jahren Generationen von Schülerinnen und Schülern beherbergt. Auch wenn er ursprünglich als Provisorium erstellt wurde, war er über Jahrzehnte ein Ort des Lernens und des Schulalltags», schreibt Motionär Manfred Breitschmid.
Der SVP-Einwohnerrat hält fest, dass mit der Realisierung des neuen Schulhauses Halde der Rückbau des Zweckbaus Halde unmittelbar bevorsteht. «Es ist sprichwörtlich fünf vor zwölf. Gerade jetzt muss entschieden werden, wie dieser Schritt erfolgen soll und ob anstelle einer vorschnellen Entsorgung nicht nachhaltigere Alternativen ernsthaft geprüft werden müssen.»
Rückbau würde graue Energie vernichten
Breitschmid verweist auf seinen Vorstoss vom November 2024. Damals stellte er dem Gemeinderat sieben Fragen zum Schulhaus-Zweckbau Halde. Unter anderem war eine Frage wesentlich: Was wird mit dem Zweckbau Halde in Zukunft geschehen?Die Antwort des Gemeinderates: «Wie allgemein bekannt ist, wird der Pavillon Halde im Rahmen des Bauprojekts Halde abgebrochen.
Der Pavillon muss der Erweiterung und dem Pausenplatz für die Bezirksschule weichen. Der Pavillon aus dem Jahr 1992/1993 ist am Ende seiner Lebensdauer angelangt.» Seine aktuelle Motion stelle den gefällten Grundsatzentscheid nicht infrage, schreibt jetzt Breitschmid. Sondern er verlange lediglich eine sorgfältige Prüfung vor dem Vollzug.
Breitschmid weiter: «Angesichts der heutigen Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch stellt sich die Frage, ob ein vollständiger Abbruch mit Entsorgung noch zeitgemäss ist, ohne eine Weiterverwendung ernsthaft zu prüfen. Ein vollständiger Rückbau würde erhebliche graue Energie vernichten und zusätzliche ökologische Belastungen verursachen.»
Das Raumprogramm des Zweckbaus umfasst sechs Klassenräume sowie einen Raum für Lehrpersonen und WC-Anlagen.
Versetzung, Wiederverwendung, Verkauf, Schenkung?
Mit der Motion wird der Gemeinderat beauftragt, vor der Umsetzung des beschlossenen Rückbaus des Pavillons (Zweckbau Halde) eine vertiefte und transparente Prüfung vorzunehmen.
Der SVP-Einwohnerrat nennt folgende Varianten: Versetzung und Wiederverwendung (Zweck offen) an einem anderen geeigneten Standort. Verkauf des Gebäudes. Schenkung an eine Gemeinde, Institution oder an Dritte. – Im Falle einer Schenkung sind Rückbau-, Abtransport- sowie allfällige Wiederaufbaukosten vollumfänglich durch den Begünstigten zu tragen.
«Ziel dieser Prüfung ist es, eine ökologisch verantwortbare, wirtschaftlich sinnvolle und für die Steuerzahler günstige Lösung sicherzustellen», schreibt der Motionär.
«Eine öffentliche Bekanntmachung der Verfügbarkeit des Zweckbaus könnte zusätzliche Interessenten im Freiamt und darüber hinaus aktivieren.» --dm