«Für ein starkes Wohlen»
09.01.2026 Wohlen, Parteien, PolitikAuf den Erfolg angestossen
Dreikönigsanlass der SVP
Weil der Neujahrsanlass der Ortsbürgergemeinde erneut nicht stattgefunden hat, bot die SVP eine willkommene Alternative an. Die Volkspartei feierte mit dem Dreikönigsanlass im ...
Auf den Erfolg angestossen
Dreikönigsanlass der SVP
Weil der Neujahrsanlass der Ortsbürgergemeinde erneut nicht stattgefunden hat, bot die SVP eine willkommene Alternative an. Die Volkspartei feierte mit dem Dreikönigsanlass im Schlössli, welcher der gesamten Bevölkerung offenstand. Die SVP feierte dabei die Wahlerfolge vom vergangenen Herbst. Und man wünschte sich natürlich ein gutes neues Jahr. --dm
Feierlicher Dreikönigs-Anlass der SVP im Schlössli
Es gab ganz viel zu feiern bei der SVP. Neuer Gemeindeammann, Sitzgewinne im Einwohnerrat und Gemeinderat, der am besten gewählte Einwohnerrat, ein Friedensrichter. Das sind Gründe, um am Dreikönigs-Anlass anzustossen.
Daniel Marti
«Der Wahlherbst – eine Weihnachtsgeschichte». So titelten Parteipräsident Roland Büchi und Fraktionspräsident Manfred Breitschmid ihre Einladung zum Dreikönigs-Anlass. Der Wahlherbst wurde für die SVP tatsächlich nicht nur zur schönen Weihnachtsgeschichte, sondern auch zur Erfolgsstory. Und weil der Dreikönigs-Anlass zugleich zum Neujahrstreffen wurde, gab es einen weiteren Grund, das Glas zu erheben. «Es guets Nois» gehörte im Schlössli einfach dazu. Wie auch ziemlich grosse Dreikönigskuchen, serviert von Einwohnerrätin Diana Holliger. Wer letztlich alles den kleinen König im Kuchen bewundern durfte und zum König für eine Nacht erkoren wurde, das wurde letztlich nicht bekannt.
Volk hat immer das letzte Wort
Die SVPler feierten sowieso eine andere Person. Riesig stolz zeigte sich Parteipräsident Roland Büchi, dass die Volkspartei erstmals in Wohlen den Gemeindeammann stellen darf. Roland Vogt ist seit dieser Woche im Amt. Logisch, dass er die Festansprache hielt. Er tat dies in zweierlei Hinsicht. Als Kämpfer für die freie Schweiz und als Gemeindeammann in Wohlen, der unbedingt anstehende Probleme lösen möchte.
Im Zusammenspiel mit Europa betonte er, dass die Schweiz keine fremden Vögte brauche. «Wir haben unseren eigenen», schmunzelte er – und meinte sich selber. Es sei wichtig, dass in der Schweiz immer das Volk das letzte Wort hat. Auch die «unbegrenzte Zuwanderung» sprach er an. «Die beschäftigt uns, denn sie übt grossen Druck auf unser soziales System aus.»
Laut Vogt gibt es «Freiheit ohne Sicherheit» nicht. Darum spricht er sich «für eine Nulltoleranz gegenüber Kriminellen und für eine starke Armee» aus.
Als Gemeindeammann möchte Roland Vogt Veränderungen anstreben. Nicht sofort, aber den vom Stimmvolk gewünschten Wandel will er mittragen. «Wohlen gelangt an die Kapazitätsgrenzen», betonte er, «beim Schulraum, bei den Sportanlagen. Zudem steigen die Ausgaben ständig.» Bürgerinnen und Bürger müssen höhere Ausgaben beim Strom und bei der Krankenkasse verkraften. Darum müsse auch die Gemeinde Wohlen den Gürtel enger schnallen. «Vor allem müssen wir das Geld richtig einsetzen.»
In diesem wesentlichen Punkt sei seine Partei auf dem richtigen Weg. Wohlen müsse vor allem bei den Ausgaben «zur Gesinnung kommen. Und man darf auch mal stagnieren.» Dies gilt laut Roland Vogt auch für die Verwaltung und für allfällig angedachte Stellenerhöhungen. Der neue Gemeinderat wolle mit einem gewissen Mass regieren, so Roland Vogt abschliessend. «Und Wohlen soll einen guten Charakter haben, und alle Menschen sollen sich hier sicher fühlen.» Die SVP will mit ihren Mandatsträgern den Auftrag des Volkes umsetzen. «Wir wollen so weitermachen wie bisher», gab Parteipräsident Roland Büchi ein Versprechen ab. «Denn wir setzen uns mit voller Kraft für ein starkes Wohlen ein.»
Und schon war er wieder beim Wahlherbst, der wie ein Weihnachtsgeschenk wirkte. «2025 war unser erfolgreichstes Jahr», stellte er voller Freude fest. Das Stimmvolk traut den Protagonisten der Volkspartei tatsächlich am meisten zu – mit Roland Vogt und Claudia Hauri im Gemeinderat. Und mit 13 Sitzen (plus drei) ist die Partei des Ammanns die klar stärkste Kraft im Einwohnerrat. Die vier am besten gewählte Einwohnerräte stammen von der SVP (Manfred Breitschmid, Peter Christen, Roland Büchi, Renato Hübscher). Und obendrein gab es für die wählerstärkste Partei mit Peter Christen noch einen neuen Friedensrichter. «Das hat es noch nie gegeben, das ist einfach nur super», strahlte Büchi über die Wahlerfolge. Und unter solchen Voraussetzungen war der Dreikönigsanlass eine feine Feier mit ausgelassener Stimmung im Schlössli.



