Am letzten Freitag, 9. Januar, fand der nationale Gedenktag für die über 150 unschuldigen und zumeist sehr jungen Opfer der unsäglichen Brandkatastrophe in Crans-Montana statt. Das Leben stand still in der Schweiz, die Fahnen an den öffentlichen Gebäuden wurden auf ...
Am letzten Freitag, 9. Januar, fand der nationale Gedenktag für die über 150 unschuldigen und zumeist sehr jungen Opfer der unsäglichen Brandkatastrophe in Crans-Montana statt. Das Leben stand still in der Schweiz, die Fahnen an den öffentlichen Gebäuden wurden auf Halbmast gesetzt. In Martigny fand ein sehr einfühlsamer Gedenkanlass mit grosser internationaler Beteiligung und Anteilnahme statt. In Adelboden am Chuenisbergli wurde auf das Rahmenprogramm zu den Skirennen verzichtet. Am selben Abend wurde in Wohlen der Ehrenkammerer gekürt, das auf ein Jahr gewählte Oberhaupt der Fasnächtler der Kammergesellschaft. War es fehlende Empathie? Ist ein Fasnachtsanlass wirklich wichtiger, als für einmal innezuhalten, den Opfern der Katastrophe Respekt zu zollen und den Anlass zu verschieben?
Dieter Stäger, Wohlen