Daniel Marti, Chefredaktor.
Gewiss, eine strategisch weitreichende Entscheidung ist es nicht. Aber vorbildlich ist die Handlung allemal. Die fünf Wohler Gemeinderatsmitglieder haben gestern Montagmorgen sprichwörtlich in die Hände ...
Daniel Marti, Chefredaktor.
Gewiss, eine strategisch weitreichende Entscheidung ist es nicht. Aber vorbildlich ist die Handlung allemal. Die fünf Wohler Gemeinderatsmitglieder haben gestern Montagmorgen sprichwörtlich in die Hände gespuckt. Mit Teamwork und mit Unterstützung des Werkhofs wurde der Brunnen vor dem Gemeindehaus gereinigt. Endlich. Dieser spezielle Einsatz von der neuen Gemeinderats-Truppe ist zumindest ein schönes und sympathisches Zeichen. Die neue Regierung zeigt damit, dass man als Einheit auftreten will.
Dieser besondere Einsatz beinhaltet auch eine Botschaft. Die Vorgänger-Regierung wollte das Kunstwerk partout nicht reinigen lassen. Damit ein Zeichen setzen, dass in Wohlen eben nicht alles machbar ist – erst recht, wenn das Geld so knapp ist. Der neue Gemeindeammann Roland Vogt will es anders: Das Machbare anpacken und umsetzen – auch im Kleinen.
Etliche Jahre stand der Brunnen völlig verdreckt da. Nun darf man ihn wieder zeigen, schliesslich ist er seit über 50 Jahren ein Kunstwerk. Und ein bisschen Glanz hat das Wahrzeichen doch verdient.