Konzertfonds: Karneval der Tiere am Sonntag, 15. März, 17 Uhr, im Schlössli
Das Duo Escarlata mit Violoncellistin Daniela Roos und der Akkordeonistin Ina Callejas begibt sich auf neues Terrain: Die aussergewöhnliche Kombination ihrer beiden Instrumente ...
Konzertfonds: Karneval der Tiere am Sonntag, 15. März, 17 Uhr, im Schlössli
Das Duo Escarlata mit Violoncellistin Daniela Roos und der Akkordeonistin Ina Callejas begibt sich auf neues Terrain: Die aussergewöhnliche Kombination ihrer beiden Instrumente schafft eine Klangwelt, die neugierig macht. Mit dem Sprecher Felix Bierich wagen sie eine Neuinterpretation.
Der «Karneval der Tiere», das wohl bekannteste Werk des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns, wurde ursprünglich für Kammerorchester komponiert. Das Duo Escarlata (Daniela Roos, Violoncello, und Ina Callejas, Akkordeon) wagte vor sieben Jahren, zusammen mit dem Sprecher Felix Bierich eine Neuinterpretation. Bisher konnte das kreative Trio in knapp 50 Vorstellungen unzählige Konzertbesucher und -besucherinnen begeistern. Sowohl das Violoncello wie auch das Akkordeon verfügen über ein sehr breites Spektrum an Klangfarben. Diese werden ausgereizt, geschickt und gekonnt eingesetzt und die Vielfalt der beiden Instrumente im Konzertsaal vorgestellt. Der musikalische Zoo mit den kurzen Charakterstücken bietet hervorragend Raum dafür. Elefanten, Löwen, Schwan, Schildkröten, Esel, Hühner, Kängurus.
Für ältere Besucher wie auch für Kinder
Das Duo Escarlata bringt all die Tiere, welche man im Zoo findet, auf die Bühne. Wie ein Kuckuck ruft, können alle nachmachen. Doch wie klingt ein Aquarium oder wie hüpfen Hühner musikalisch?
Drei Charakterstücke aus der zoologischen Suite werden bewusst ausgelassen, weil sie für die Instrumente ungeeignet erscheinen. Dafür wird der Karneval mit einer «Musette» und einem «Potpourri» von Jacques Offenbach, dem Stück «L’orgia» von Gioacchino Rossini, dem «Baby Elephant Walk» von Henry Mancini und der «Danse macabre» von Camille Saint-Saëns ergänzt.
Werke von seinen Berufskollegen Rossini und Offenbach hat Saint-Saëns im «Karneval der Tiere» selber parodiert, weshalb sich diese Komponisten als Ergänzung besonders eignen. Gemeinsam mit der packend vorgetragenen Geschichte des Erzählers Felix Bierich erlebt das junge und jung gebliebene Publikum die tierische Artenvielfalt sowie die differenzierten und zahlreichen Klangmöglichkeiten des Violoncellos und des Akkordeons.
Der «Karneval der Tiere – ein musikalisches Fest» ist sowohl für ältere, traditionelle Konzertbesucher als auch für Kinder und Geschichten-Liebhaber geeignet. --pd
Infos und Tickets: www.konzertfonds-wohlen.ch