Alterszentrum Obere Mühle lud zum 4. Mal zur Ostereiersuche
Der Sinnespark der Oberen Mühle ist bei schönem Wetter immer gut besucht. Aber so viele Gäste wie an diesem Morgen gibt es selten. Ganz viele Familien machen sich am Ostermontag auf die Suche ...
Alterszentrum Obere Mühle lud zum 4. Mal zur Ostereiersuche
Der Sinnespark der Oberen Mühle ist bei schönem Wetter immer gut besucht. Aber so viele Gäste wie an diesem Morgen gibt es selten. Ganz viele Familien machen sich am Ostermontag auf die Suche nach den über 500 versteckten Ostereiern.
Chregi Hansen
Manchmal hat man einfach Glück. So wie diese Familie, die zum ersten Mal den Sinnespark besuchen will. «Im Moment ist der Park noch gesperrt, aber gleich beginnt die Ostereiersuche, da könnt ihr mitmachen», klärt eine Helferin auf. «Super, da sind wir doch dabei», sagt der Vater. Und den Park mit seinen vielfältigen Aktivitäten kann die Familie nachher auch noch geniessen.
Es ist nicht die einzige Familie, die sich am Start einfindet. Ganz viele warten hinter dem Band aufgeregt darauf, dass es endlich losgeht. «Es ist einfach schön, wie gut dieser Anlass ankommt», sagt Geschäftsleiter Walter Cassina. Zum vierten Mal lädt die Obere Mühle zur Ostereiersuche in den Sinnespark – der Event ist Teil der Strategie, sich mehr zu öffnen und Leben ins Alterszentrum zu bringen. «Auch unsere Bewohner haben Freude daran. Sie beobachten gerne, wie die Kinder sich auf die Suche machen. Und später spazieren sie durch den Park und schauen, ob irgendwo noch ein Ei liegen geblieben ist», weiss der Geschäftsleiter zu berichten.
Nun aber ist es Zeit, die Schar in den Park zu lassen. Zuvor aber appelliert Cassina noch an die Fairness. «Es sollen heute alle Erfolg haben. Darum nimmt bitte niemand mehr als drei Eier mit», richtet er sich an die Gäste. Dann macht er darauf aufmerksam, dass es neben den bunten auch noch silberne und goldene Eier gibt. Die sind besonders wertvoll, gibt es für sie im Restaurant doch einen Schoko-Osterhasen dazu. Zudem dankt er den Mitarbeiterinnen, die frühmorgens im Park unterwegs waren und die Eier versteckt haben. «Einige haben wir so gelegt, dass man sie schnell findet. Andere sind etwas schwieriger zu finden. Aber so haben Gross und Klein die gleichen Chancen», verrät eine von ihnen.
Verschiedene Strategien
Und dann kommt der grosse Moment. Walter Cassina schneidet das Startband durch – und schon sprinten die Ersten los. Einige zieht es sofort in die hinteren Bereiche, wo sie noch ungestört sind. Andere stossen gleich nach dem Start auf die versteckten Eier. Ein Dritter geht es langsamer an und will sich auf die goldenen Eier konzentrieren. «Die werden von vielen übersehen, weil sich alle auf die bunten konzentrieren», verkündet er seinen Begleitern seine Theorie. Ob sie funktioniert, bleibt offen.
Derweil stecken sich die Helferinnen einige Exemplare in die Taschen und machen sich auf die Suche nach erfolglosen und enttäuschten Kindern, damit diese auch noch ein Ei abbekommen. Die Stimmung ist bestens im Park, die möglichen Verstecke sind im Nu abgegrast. Während einige Kinder weitersuchen, nutzen andere bereits die vielen Spielmöglichkeiten oder schauen sich die Tiere an. Und die Fairness-Regel scheint bei vielen verinnerlicht. «Du hast schon drei Stück, gib das doch einem anderen Kind», sagt eine Mutter zu ihrem Sohn. Und das Lächeln im Gesicht des Gegenübers ist der Lohn für diese gute Tat. Und sorgt dafür, dass am Schluss alle mit einem guten Gefühl heimgehen.