Daniel Heinrich, Mitte, präsidiert die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGPK) für weitere zwei Jahre
Mitte gegen SVP – um das Amt des FGPK-Präsidenten gab es einen Zweikampf. Daniel Heinrich obsiegte. In der Kommission sind weiterhin ...
Daniel Heinrich, Mitte, präsidiert die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGPK) für weitere zwei Jahre
Mitte gegen SVP – um das Amt des FGPK-Präsidenten gab es einen Zweikampf. Daniel Heinrich obsiegte. In der Kommission sind weiterhin alle Einwohnerratsparteien vertreten. Die Wahl verpasst hat Linda Meier, GLP.
Nur vier Namen verbleiben. In der neunköpfigen Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGPK) tauchen in der neuen Legislatur gleich fünf neue Gesichter auf. «Erfahrung ist darum umso wichtiger», betonte Stefanie Dietrich, Mitte. Entsprechend schlug die Partei für das Präsidium jenen Mitte-Politiker vor, der dieses Amt bereits die letzten zwei Jahre innehatte: Daniel Heinrich.
Absolutes Mehr im ersten Wahlgang knapp erreicht
«Er stellt die richtigen und wichtigen Fragen und ist bekannt dafür, genau hinzuschauen», führte Dietrich weiter aus. Ebenfalls als Präsident vorgeschlagen war Fabio Pierascenzi, SVP. Roland Büchi lobte ihn als Experten der Finanzbranche. «Entsprechend erfüllt er die Voraussetzungen, die es für dieses Amt braucht, bestens.» Ein enges Rennen wurde es bei der Abstimmung nicht. Einzig darüber, ob Daniel Heinrich das absolute Mehr gleich im ersten Wahlgang erreicht. Und das tat er – mit den genau 21 notwendigen der total 40 Stimmen. Auf Fabio Pierascenzi entfielen 13 Stimmen, 6 gingen an Patrick Schmid, Grüne. Damit bleibt das Präsidium in den Händen der Mitte und in den Händen von Daniel Heinrich.
SVP neu mit drei Mitgliedern stärkste Partei
Dennoch nimmt die SVP in der Kommission künftig mehr Platz ein. Mit Fritz Beiner, Stefan Nauer und Fabio Pierascenzi ist die Partei künftig gleich mit drei Einwohnerräten vertreten. «Mit neu 13 Vertretungen im Rat stehen uns diese zu», war Präsident Roland Büchi überzeugt. Die Mitte ist weiterhin zu zweit vertreten – mit Daniel Heinrich und neu mit Stefanie Dietrich. Ebenfalls ihre zwei Plätze verteidigen wollte die GLP. Von «geballter Ladung Finanzkompetenz» war seitens der Partei die Rede. Philipp Stäger schaffte die Wiederwahl in die Kommission diskussionslos und erst noch mit den meisten Stimmen aller zehn Kandidierenden. Die neu gewählte Einwohnerrätin Linda Meier sollte ebenfalls für die Grünliberalen in der Kommission Einsitz nehmen. Sie übertraf zwar das absolute Mehr, erreichte mit 22 Stimmen aber am wenigsten und ist damit überzählig.
Mit Schmid und Arnet zwei weitere Bisherige
Ebenfalls gewählt wurde Lionel Zingg, der laut Votum der FDP die junge Generation vertrete. Die Kommission komplettieren mit Patrick Schmid, Grüne, und Martina Arnet, SP, zwei Bisherige. Damit fand auch der Appell der SP Gehör, dass es neben den vielen neuen Gesichtern auch Kontinuität brauche. Gleiches gilt für das Votum der Grünen, die betonten, dass auch künftig alle im Einwohnerrat vertretenen Parteien FGPK-Mitglieder stellen sollen. --ake