Einbruch mit grossem Sachschaden im Schüwo-Park
Durch den gewaltsamen Zutritt in den Kassenbereich des Schüwo-Parks und das angrenzende Bistro im Park entstand grosser Sachschaden an Gebäude und Mobiliar. Bargeld war keines vorhanden, doch wurde der Kiosk ...
Einbruch mit grossem Sachschaden im Schüwo-Park
Durch den gewaltsamen Zutritt in den Kassenbereich des Schüwo-Parks und das angrenzende Bistro im Park entstand grosser Sachschaden an Gebäude und Mobiliar. Bargeld war keines vorhanden, doch wurde der Kiosk des Bistros geplündert.
Mit einem letzten Blick über die Schulter, ob alles in Ordnung ist, geht mit dem Abschliessen des Gebäudes ein langer Arbeitstag zu Ende. Für die Mitarbeiter im Schüwo-Park war der Morgen danach jedoch ein böses Erwachen. Vom Samstag, 20. Juni, auf den Sonntag, 21. Juni, verschafften sich ein oder mehrere Unbekannte gewaltsam Zutritt in den Kassenbereich und in das Bistro des Schüwo-Parks.
Für den Betriebsleiter Ruslan Martianov nichts Neues. «Bis jetzt gab es in jeder Badi, in der ich arbeitete, solche Einbrüche. Es hat mich nicht überrascht, dass es auch hier passiert.» Es scheint so, dass manche Personen die Sommerzeit als Einladung zur Selbstbedienung ansehen.
Kein Bargeld über Nacht vorhanden
Obwohl man die Münzschublade in der Kasse bewusst offen lässt, um zu zeigen, dass kein Bargeld vorhanden ist, gibt es immer wieder Täter, die denken, es könnte doch etwas Wertvolles vorhanden sein. So wurden im Kassenbereich sämtliche Schubladen aufgebrochen und durchsucht.
Danach brach man zusätzlich in das angrenzende Bistro ein. Auch hier war kein Bargeld vorhanden. Dieses wird sowohl im Kassenbereich wie auch im Bistro jeden Abend entfernt. «Wir lassen bewusst kein Bargeld da», erklärt Bistro-Betreiber René Holenweger. Doch obwohl kein Bargeld entwendet wurde, ist der Schaden immens. Neben den zerbrochenen Scheiben wurden im Bistro auch der Tresor und die Kasse beschädigt. Zudem bediente man sich an den Waren im Kiosk. Es scheint, dass die Täterschaft nach dem Einbruch eine Party feiern wollte. So wurden neben den Würsten auch Aperol Spritz und Prosecco entwendet.
Weitere Zerstörungen
Anschliessend wurde noch der obere Stock durchsucht und ein kleines Gartenhäuschen mit Material für die Spielecke aufgebrochen. Hier hat es definitiv nichts zu holen und trotzdem wurde es beschädigt.
Das Personal der Badi wie auch des Bistros musste am Morgen erst die Verwüstungen entfernen, bevor man mit dem Tagesgeschäft beginnen konnte. Ein Notfall-Schreiner verschloss die Fensterfront, um weitere Einstiege zu verhindern.
Für das Kassenpersonal wird durch das Provisorium die Arbeit erschwert. «Besonders wenn die Kasse nur von einer Person besetzt ist», erklärt Martianov. «Das Sichtfeld auf den Schwenkarm und das Drehkreuz ist eingeschränkt. Es dauert länger, bis man Personen mit Kinderwagen durchlassen kann.» Auch die Materialausgabe leidet unter dem Einbruch und die Aufgabe wird erschwert.
Ob jugendlicher Leichtsinn oder Zerstörungswut mit Diebstahl – es macht die Sache nicht besser und wird Konsequenzen nach sich ziehen.
--mo