Arsène Perroud als Gemeindeammann
29.08.2025 Wohlen, LeserbriefeWAHLEMPFEHLUNG
Ein gewisser Leserbrief vonseiten eines SVP-Mitgliedes deutete an, dass im Gemeinderat annähernd diktatorische Zustände herrschen. Aus meiner Sicht eine bösartige Unterstellung, die gleichzeitig reale Diktaturen verharmlost. ...
WAHLEMPFEHLUNG
Ein gewisser Leserbrief vonseiten eines SVP-Mitgliedes deutete an, dass im Gemeinderat annähernd diktatorische Zustände herrschen. Aus meiner Sicht eine bösartige Unterstellung, die gleichzeitig reale Diktaturen verharmlost.
Offensichtlich ist, dass einige gezielt gegen die Person Arsène Perroud eine Negativkampagne starten und über einen «Neuanfang» mit Roland Vogt fabulieren.
Doch braucht Wohlen an der Spitze einen Neuanfang? Ich denke nicht, denn Wohlen braucht einen Gemeindeammann, welcher die Interessen von Wohlen an erste Stelle setzt. Egal ob auf kommunaler oder kantonaler Ebene. Spannenderweise politisieren beide Kandidaten für das Amt des Ge- meindeammanns auch gleichzeitig im Grossen Rat. Eine gute Gelegenheit, um beide zu vergleichen, wer in der Vergangenheit für die Interessen von Wohlen abgestimmt hat.
Ging es um die letzten Steuergesetzrevisionen, welche zu millionenschweren Ausfällen auf Gemeindeebene führten, hatte die SVP im Grossen Rat ihre Hände im Spiel. Zuungunsten von Wohlen also. Der aktuelle Finanz- und Lastenausgleich, der die Gemeinde Wohlen jährlich um einige Millionen entlastet, wurde von der SVP abgelehnt. Mit der Stimme von Gross- und Gemeinderat Vogt.
Einen Vorstoss zur gerechten Verteilung der Pflegerestkosten, der von Arsène Perroud mitunterzeichnet wurde, hat die SVP inklusive Grossrat Vogt ab- gelehnt. Durch eine gerechtere Verteilung der Kosten wäre die Gemeinde Wohlen finanziell entlastet worden.
Die SVP zeigte fast geschlossen kein Interesse für die Änderung der Schulgeldverordnung, welche grosse Schulstandorte wie Wohlen finanziell entlastet.
Anhand von diesen Beispielen ist es offensichtlich, dass der Kandidat von der SVP öfters gegen die Interessen von Wohlen auf kantonaler Ebene gestimmt hat und folglich finanzielle Einbussen auf kommunaler Ebene in Kauf nahm. Arsène Perroud hingegen politisierte immer für und nicht gegen Wohlen. Deswegen ist er für unsere Gemeinde die beste Wahl.
Cyrille Meier, ehemaliger Einwohnerratspräsident SP, Wohlen