STROHFÜÜR
14.08.2026 Wohlen, KolumneAdrian Bolzern ist seit zwölf Jahren als Seelsorger für Marktfahrende, Schaustellende und Zirkusleute in der Schweiz unterwegs. Er ist ein Mann, den man kennt. Beim Guggibad-Schwinget im Freiamt sorgte er vor wenigen Jahren für eine vielgelobte und erfrischende Jodlermesse vor ...
Adrian Bolzern ist seit zwölf Jahren als Seelsorger für Marktfahrende, Schaustellende und Zirkusleute in der Schweiz unterwegs. Er ist ein Mann, den man kennt. Beim Guggibad-Schwinget im Freiamt sorgte er vor wenigen Jahren für eine vielgelobte und erfrischende Jodlermesse vor dem Schwingfest. Und nun war Bolzern bei der Premiere des Circus Monti mit dabei. «Für mich ist der Circus Monti ein richtiger Wohlfühlzirkus», sagt er freudig, nachdem er Zirkus-Direktor Johannes Muntwyler die Hand geschüttelt und ihm gratuliert hat zum gelungenen neuen Programm namens «Poussière d’étoiles» (zu Deutsch: Sternenstaub). Bolzern sagt gegenüber dieser Zeitung weiter: «Hier fühlt man sich angenommen und zu Hause. Die Familie Muntwyler und auch das Programm sind einfach zauberhaft. Sie entführen uns immer wieder in die Welt des Zirkus und schenken uns somit ein Stück des Himmels in unserem Alltag. Halleluja.»
Ein Halleluja erlebten auch alle, die beobachteten, wie der Circus Monti nach der letzten Vorstellung in Wohlen am Sonntag alles zusammenpackte und weiterzog. Schon am gleichen Abend war das Merkur-Areal praktisch leer und der Monti weitergezogen nach Windisch, wo er bis zum 16. August auf der Amphiwiese gastiert. Danach geht es nach Basel (19. bis 30. August). Darauf freut sich Zirkus-Direktor Johannes Muntwyler. «Ein Kino-Besuch, ein Spaziergang am Rhein, eine grosse Restaurant-Vielfalt», wie er erklärt. Er – und wohl die ganze Monti-Crew – geniesst dann für einmal die Vorzüge einer Grossstadt. «Ich bin dann aber auch froh, wenn wir nach zwei Wochen wieder weiterziehen», sagt Muntwyler.
Der Wohler Nationalrat Matthias Jauslin ist ein begeisterter Segelflieger. Eigentlich gehe es bei einem Flug immer darum, herauszufinden, wo es aufwärtsgeht. Also die Ausschau nach der Thermik ist gemeint. Dass heisst auch, der Pilot sucht nach Wolken. Da komme es halt auch darauf an, für welchen Weg man sich entscheidet, erklärt Jauslin. Und macht einen Vergleich: «Das ist wie an der Kasse im Einkaufszentrum, in welche Schlange soll ich mich stellen?» Oder Ähnliches spielt sich am Skilift ab, links oder rechts oder in der Mitte anstehen? Oft wählt man dann eine Position – um dann zu merken, dass es wieder die falsche war …
Eigentlich hätte es Anfang Jahr schon losgehen sollen. Das war ein wenig sportlich gedacht. Dann gab es noch ein wenig Verzögerungen mit dem Baugesuch. Das ist inzwischen bewilligt. Die Rede ist vom Modulanbau beim Gemeindehaus. Jetzt ist jedenfalls Bewegung in die Sache gekommen. Am vergangenen Montag tauchten die ersten Bauarbeiter auf – und in wenigen Stunden waren alle Bäume entfernt (Bild). Nun ist der Bauplatz ersichtlich und bereit. Die Erweiterung des Gemeindehauses kann also jetzt erfolgen – und sie ist ja längst nötig und überfällig.
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