STROHFÜÜR
07.08.2026 Wohlen, KolumneAuf seinem E-Bike fährt er fast täglich durch das Freiamt und das Seetal. Er ist auch ein genialer Markenbotschafter. Das hat Hans Hübscher jahrzehntelang bewiesen – beispielsweise beim FC Wohlen. Nun wurde er von den Machern des Maislabyrinths in ...
Auf seinem E-Bike fährt er fast täglich durch das Freiamt und das Seetal. Er ist auch ein genialer Markenbotschafter. Das hat Hans Hübscher jahrzehntelang bewiesen – beispielsweise beim FC Wohlen. Nun wurde er von den Machern des Maislabyrinths in Villmergen ins Boot geholt, um Flyer und Plakate in der Region zu verteilen. Hübscher war am letzten Samstag einer der ersten Besucher, als das Maislabyrinth eröffnete. Seither ist er auf dem E-Bike unterwegs und platziert die Plakate an frequentierten Stellen. An einem Ort in Aesch (Luzern) montierte er einen Flyer bei einem Mehrfamilienhaus. Dort stand einst sein Elternhaus. Später wurde es von Käthi Seiler (einer Freiämterin) gekauft. Hübscher erzählt, dass Seiler mit ihren drei Töchtern und neun (!) Enkelkindern das Maislabyrinth besuchen wird. Seiler hat extra einen Reim für Hübscher verfasst, den wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen: «Botschafter Hübscher mit Velo im Schuss bringt jedem Haushalt einen Maisgruss.»
Apropos Maislabyrinth. Da steckt ganz viel Wohlen drin. Der Irrgarten steht in Villmergen nur wenige Meter neben der Ortsgrenze. Mit dem Motocross-Club Wohlen und Handball Wohlen wirkten auch zwei Vereine aus dem Dorf mit. Und Stefan Sprenger – einer der beiden Organisatoren – ist ja auch ein Wohler. Das Freizeitangebot für Familien kommt gut an, wie die Macher berichten. Seit der Eröffnung am letzten Samstag besuchten schon 800 Menschen das Maislabyrinth. Der Irrgarten wird voraussichtlich bis Ende September offen sein. Sofern der Mais bis dahin nicht vertrocknet ist.
Vier Ortsbürger setzen sich für den «Sternen» ein. Ruedi Donat, Walter Dubler, Kurt Meier und Hans Meyer sind mit einem Brief beim Gemeinderat vorstellig geworden. Sie schildern darin, wie top der «Sternen» unter dem Wirteehepaar Rita Seiler und Remus Lochmann geworden ist. Das soll nach dem Weggang der beiden (am 22. Dezember) bitte so bleiben, fordern die vier. Ruedi Donat, Walter Dubler, Kurt Meier und Hans Meyer – da war doch schon mal etwas. Genau, das sind die gleichen vier, die sich für das Anwesen mit dem Schweizer Strohmuseum starkgemacht haben. Sie wehrten sich gegen den benachbarten und geplanten massiven Bau der Stach Investment AG – und setzten sich wie jetzt beim «Sternen» für die Ortsbürgergemeinde ein. Restaurant Sternen und das Anwesen Villa Isler gehören der Ortsbürgergemeinde. Beide Häuser sind für Wohlen äusserst wertvoll.
Übrigens, der Kampf rund um den Erhalt des «Sternen» hat vor genau 30 Jahren begonnen. Im Juni 1996 wurde der Antrag gestellt, die Ortsbürgergemeinde solle den Kauf des «Sternen» prüfen. Der Antrag stammte von Walter Dubler. Danke für diese Weitsicht.
--spr/dm

