Drei neue Ehrenmitglieder
12.05.2026 Wohlen, VereineGeneralversammlung des Vereins Bifang unter gutem Stern
Nach dem Motto «Miteinander in Wertschätzung und Respekt» wickelte sich das Leben im Wohn- und Pflegezentrum Bifang auch im vergangenen Jahr ab. An der GV kam dies einmal mehr deutlich zum ...
Generalversammlung des Vereins Bifang unter gutem Stern
Nach dem Motto «Miteinander in Wertschätzung und Respekt» wickelte sich das Leben im Wohn- und Pflegezentrum Bifang auch im vergangenen Jahr ab. An der GV kam dies einmal mehr deutlich zum Ausdruck.
Stefan Treier
Vereinspräsident Urs Meier war es vergönnt, einer gut besuchten Versammlung vorzustehen, an welcher auch das Interesse der Vereinsmitglieder und die Wertschätzung gegenüber dem Verein zum Ausdruck kam. Es ist spürbar, dass das Wohn- und Pflegezentrum Bifang in der Bevölkerung von Wohlen und Umgebung über einen ausgezeichneten Rückhalt verfügt.
In seinem Jahresbericht bezeichnete Meier das Jahr 2025 als im Zeichen der Konsolidierung und der gezielten Weiterentwicklung stehend. «Sowohl auf operativer als auch auf strategischer Ebene ist es gelungen, die Abstimmung zu vertiefen und Entscheidungsprozesse zu klären», so der Präsident. Im Mittelpunkt des Handelns von Vereinsvorstand, aber auch von der Geschäftsführung und der Verwaltung, stehen die Interessen der Bewohnenden. Das oberste Ziel ist, ihnen eine «qualitativ hochwertige, fachgerechte Betreuung und Pflege rund um die Uhr zu gewährleisten».
Mit Genugtuung durfte Meier bekannt geben, dass man im Bifang auch aus finanzieller Sicht auf ein solides Jahr zurückblicken kann. Die finanzielle Stabilität konnte weiter gestärkt werden. Gleichzeitig wurde es möglich, Rückstellungen für anstehende Investitionen zu bilden. Das Geschäftsjahr konnte mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden, was für künftige Herausforderungen zusätzlichen Handlungsspielraum verschafft. Die Anforderungen in der Pflege verändern sich stetig. Die Bewohnenden erreichen ein immer höheres Alter und weisen zunehmend komplexe gesundheitliche Bedürfnisse auf. Dies ruft nach einer hohen fachlichen Kompetenz, interdisziplinärer Zusammenarbeit und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Bifang-Angebote und -Strukturen.
Realisierung Demenzstation ist aktuell in Prüfung
In Anbetracht veränderter Verhältnisse wird derzeit unter anderem die Realisierung einer Demenzstation geprüft. Ein solches Vorhaben ist mit erheblichen fachlichen, organisatorischen und finanziellen Herausforderungen verbunden. Der Präsident: «Es kann nur in enger Abstimmung mit der Gemeinde und dem Kanton umgesetzt werden.» Gleichzeitig arbeiten Vorstand und Geschäftsleitung an der Überarbeitung eines Strategiepapiers, dessen Ziel es ist, klare Prioritäten zu setzen. Die Weiterentwicklung des Hauses soll nachhaltig und zukunftsorientiert ausgerichtet sein.
Jahresrechnung mit gesunder Finanzlage
Dass sich die Finanzen des Bifang auf gesundem Boden bewegen, legte Revisor René Koch dar, welcher das Ergebnis nach Schwerpunkten erläuterte. Die Erfolgsrechnung wies nach Gegenüberstellung der betrieblichen Erlöse mit den Personal- und Sachaufwendungen ein Plus von 16 900 Franken aus, welches den Reserven zugewiesen wurde. Die Revisionsstelle wurde für ein weiteres Amtsjahr wiedergewählt.
Geschäftsbericht und Jahresrechnung wurden von der Versammlung einhellig genehmigt und dem Vorstand ebenso die Entlastung ausgesprochen. Nachdem im Vorjahr eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge gesprochen wurde, erfuhren die Ansätze eine Bestätigung – Einzelpersonen bezahlen für die jährliche Mitgliedschaft 30 Franken, Ehepaare 50 Franken.
Ehrenmitgliedschaften für langjährige Verdienste
Eine besondere Freude war es für Vereinspräsident Urs Meier, drei verdienten Persönlichkeiten den besten Dank für langjährige, grossartige Verdienste auszusprechen. Gleichzeitig durfte er ihnen nebst Blumen eine Urkunde als Ehrenmitglied des Vereins Bifang übergeben.
Nach zwölfjähriger Zugehörigkeit zum Vorstand verlässt ihn Maria Oberholzer. Man hat in den Diskussionen mit ihr erfahren, was es ihr bedeutete, sich für die Menschen zu engagieren, die hier wohnen. Sie hat stets vorausgedacht und mitgeplant. «Es war ihr vergönnt, ein unglaubliches Beziehungsnetz zum Wohle unseres Hauses zu unterhalten», so Meier in seiner Laudatio. «Sie wird auch Teil des Hauses bleiben.» Ein Herzensprojekt von Maria Oberholzer erfüllte sich schliesslich mit dem Bau der wunderbaren Terrasse, welche vielen Bewohnenden Freude bereitet.
Während zwei Jahrzehnten hat Hans Hertig wertvolle Beiträge zur Entwicklung des Hauses erbracht. Bei der intensiven Mitarbeit beim Umbau und der umfassenden Sanierung begleitete er die Arbeiten stets erfolgreich und mit geschätzter grosser Sachkompetenz. Seine Meinung gab er stets klar zum Ausdruck. Deshalb hatten seine Worte im Vorstand auch Gewicht, «weshalb er eine wichtige Stütze des Gremiums war», so der Präsident. Die Arbeit im Vorstand war für Hans Hertig nicht einfach Pflicht, sondern buchstäblich auch gelebte Leidenschaft.
Die dritte Ehrung galt Regina Grüninger, welche im vergangenen Jahr als Verwaltungsleiterin und Geschäftsführer-Stellvertreterin in den Ruhestand trat. Während 35 Jahren war sie für den Vorstand mehr als «nur» eine Unterstützung, sondern ein verlässliches organisatorisches Rückgrat. Die von ihr verfassten Schriften waren stets verständlich und klar abgefasst. Sie war nicht bloss ein Mensch, der die Arbeit gut machte, sondern stets eine wichtige Grösse im Haus.
Bunte Palette von Anlässen und Tätigkeiten
Der ehemalige Geschäftsführer Marcel Lanz ehrte die Versammlung mit seinem Besuch. Er amtete als Tagespräsident für die anstehenden Vorstandserneuerungswahlen. Für die nächsten vier Jahre wurden mit Applaus wiedergewählt: Ursula Blaser, Andrea Duschén, Beat Koch, René Koch und Urs Meier, welcher auch als Präsident eine ehrenvolle Wiederwahl erfuhr.
Geschäftsleiterin Andrea Beetschen informierte abschliessend über die Schwerpunkte 2025 im «Bifang-Leben». Auf eindrückliche Weise verstand sie es, der Versammlung bekannt zu machen, dass man auch im Berichtsjahr nicht untätig war. Sie vermochte über eine bunte Palette von Anlässen und Tätigkeiten zu berichten. Durch regelmässigen internen Austausch erfolgten Infos für die Mitarbeitenden. Der Start zur Zusammenarbeit mit den «Social Media»-Kanälen ist gelungen. Die Nachwuchssicherung wird wacker gepflegt.
Für die Bewohnenden wurden verschiedene Angebote gemacht, so auch für Unterhaltung und Spiel. Sie sollen sich hier zu Hause fühlen. Das kam bei verschiedenen Festivitäten zum Ausdruck, so bei Gedenkfeiern wie auch an den festlichen Weihnachtsfeiern, welche erstmals zweifach stattfanden, damit auch Angehörige eingeladen werden konnten.
Gemütlicher Ausklang
Nach dem vielseitigen geschäftlichen Teil durften sich die Gäste einer einzigartigen kulinarischen Offerte erfreuen, welche die motivierte Küchencrew für sie zusammengestellt und kreiert hatte. Von den zahlreichen «Gastro-Fees» liebevoll serviert, durften sich die Versammlungsteilnehmenden verwöhnen lassen und bei froher Atmosphäre einen «bunten Abend» ausklingen lassen.

