Werk der Meisterschwanderin Joana Fischer am Sundance Film Festival
Am Sundance Film Festival kommt ein Abschlussfilm der Hochschule Luzern zu Ehren. Die vierminütige Zeichentrick-Erotikkomödie «Sweet Nothing» wurde für einen Preis in der Kategorie ...
Werk der Meisterschwanderin Joana Fischer am Sundance Film Festival
Am Sundance Film Festival kommt ein Abschlussfilm der Hochschule Luzern zu Ehren. Die vierminütige Zeichentrick-Erotikkomödie «Sweet Nothing» wurde für einen Preis in der Kategorie bester internationaler Kurzfilm nominiert. Produziert wurde dieser unter anderem von der Meisterschwanderin Joana Fischer.
Das Sundance Film Festival in Park City, Utah, gilt als Mekka des globalen Independent-Films. Für kleinere Filme ist das US-Festival oft ein Sprungbrett, um Verleiher und ein breiteres Publikum zu finden. Nun kommt dort eine Produktion der Hochschule Luzern in die Kränze: «Sweet Nothing». Der vierminütige erotische Animationsfilm wird im Wettbewerb für den besten internationalen Kurzfilm gezeigt. Das Festival findet vom 20. bis am 30. Januar statt.
«Sweet Nothing» entstand als Abschlussarbeit im Bachelor Animation am Departement Design und Kunst. Die Absolventinnen Joana Fischer aus Meisterschwanden und Marie-Christine Kenov aus Basel mischen in diesem Zeichentrick-Streifen Humor mit einem Schuss Erotik:
Rosa sonnt sich an einem heissen Sommernachmittag in ihrem Garten, als plötzlich die idyllische Ruhe durch den Lärm eines Rasenmähers gestört wird: Im Nachbargarten geht der Gärtner seiner Arbeit nach. Derweil gerät Rosa beim Anblick seiner zärtlichen Berührungen der Blumen zunehmend in Ekstase …
«Sensible Beobachterin mit einzigartigem Stil»
Über die Produzentin aus Meisterschwanden sagt Jürgen Haas, Leiter des Bachelors Animation der Hochschule Luzern: Joana Fischer war von Beginn an eine sehr sensible Beobachterin ihrer Umwelt, die sie mit ihrem besonderen Blick und einem sehr künstlerisch illustrativen Stil in ihrem Skizzenbuch kommentierte. Es gelang ihr wie nur wenigen Studierenden, diesen Stil überzeugend auch in die Animation zu transferieren.»
Ein Austauschsemester an der renommierten Kingston University habe diesen Blick noch weiter geschärft. «Ihre Abschlussarbeit ‹Sweet Nothing› in Zusammenarbeit mit Marie-Christine Kenov ist ein überzeugender Schlusspunkt ihrer Ausbildung an unserer Hochschule. Dass sie dabei die enorme Herausforderung einer Zusammenarbeit zweier starker künstlerischer Persönlichkeiten gemeistert haben, freut uns dabei besonders. Wir wünschen Joana Fischer in ihrer Arbeit weiterhin viel Erfolg.»
Für die Hochschule Luzern ist diese Nomination eine Premiere. Zum ersten Mal überhaupt ist sie mit einer Produktion am Sundance Film Festival vertreten. «Sweet Nothing» ist zudem der einzige Schweizer Film, der diesmal im Wettbewerb läuft. --red