Emil Huber AG: Baumpflanzung beim Spielplatz an der Bünz in Anglikon
Der Spielplatz in Anglikon ist um eine Sommerlinde reicher. Dies dank einer Spende von der Emil Huber AG Wohlen anlässlich ihres 90-Jahr-Jubiläums.
Monica ...
Emil Huber AG: Baumpflanzung beim Spielplatz an der Bünz in Anglikon
Der Spielplatz in Anglikon ist um eine Sommerlinde reicher. Dies dank einer Spende von der Emil Huber AG Wohlen anlässlich ihres 90-Jahr-Jubiläums.
Monica Rast
Für Christian Huber war es klar, dass es eine Linde sein muss. Genauer gesagt eine Sommerlinde. «Es ist ein stattlicher Baum, der in vielen Geschichten vorkommt», erklärt er. Und diese Linde soll auch an eine Geschichte erinnern – eine Geschichte von Mut, Leidenschaft und viel Herzblut.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Emil und Anna Huber starteten damals ihr Unternehmen vom Mythenweg aus. Inzwischen ist die 3. Generation am Ruder. Doch Ende Jahr geht eine Ära zu Ende. Für die Familie Huber ist dieser Zukunftsbaum gleichzeitig ein Abschluss – eine Erinnerung an ein leidenschaftliches Familienunternehmen. Für die nächste Unternehmensgeneration, die das Unternehmen ab 2027 weiterführen wird, ist die Linde ein Start in die Zukunft von Huber Gärten AG. Thomas Zahmel und Jachin Leu freuen sich über das Vertrauen, welches ihnen die Familie Huber entgegenbringt. «Es freut uns, mit ihnen den Betrieb weiterzuführen», meint Leu, der vor 14 Jahren seine Lehre, unter Zahmel, bei Hubers absolviert hatte. «Es hat sich schon damals gezeigt, dass wir gut miteinander auskommen.»
So trifft sich bei dieser Baumpflanzung Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie steht für das, was die Firma seit neun Jahrzehnten begleitet – Wachstum, Beständigkeit und die tiefe Verbundenheit mit der Region.
Ein Dankeschön für die gute Zusammenarbeit
In diesem Zusammenhang möchte die Familie Huber mit der Linde auch der Gemeinde Wohlen Danke sagen. Seit drei Generationen durfte die Familie Huber mit der Gemeinde zusammenarbeiten. Dies wird von beiden Seiten sehr geschätzt. «Es ist eine schöne Zusammenarbeit», erklärt Christian Huber und Gemeindeammann Roland Vogt ergänzt, dass man die Zusammenarbeit sehr schätze. Sie sei nicht selbstverständlich. «Normalerweise überbringen wir zum 90-Jahr-Geburtstag einen Blumenstrauss», meint der Gemeindeammann lachend und bedankt sich für den Baum. «Hier haben wir für das Geschenk einen super Standort gefunden», meint Vogt, «und es zeigt, dass Anglikon auch zu Wohlen gehört.»
Auch Roger Isler findet den Standort optimal. «Es ist nicht einfach, in Wohlen einen Standort zu finden, der passt», meint der Leiter der Abteilung Umwelt und Energie, «doch hier kann sich der Baum ungeniert ausbreiten und wird in ein paar Jahren genügend Schatten spenden.»
Doch bis dahin braucht er besonders in der warmen Jahreszeit vermehrt Aufmerksamkeit. Trotz seinen rund 20 Jahren dauert es rund vier Jahre, bis der Baum genügend Wurzeln gebildet hat, um das benötigte Wasser aus der Tiefe zu ziehen.
Bis dahin ist das Bauamt dafür zuständig, dass die Linde genügend Wasser bekommt. «Das erste Jahr ist heikel», meinen Christian Huber und Kevin Koller, Leiter Werkhof, fast gleichzeitig.
Tag des Baumes
Mit der Pflanzung wird auch eine 50-jährige Tradition weitergeführt. Am vergangenen Freitag, 24. April, war Tag des Baumes. Aus diesem Anlass organisierte der damalige Dachverband der Gärtner vor 50 Jahren eine Baumpflanzaktion, bei der sich alle Gärtnereibetriebe beteiligten. So auch die Familie Huber.
Mit der Linde in Anglikon führt man diese Tradition weiter. Dafür hat Huber bereits vor der Ankunft der Gäste etliche Schaufeln bereitgestellt, die ihnen nun für die Pflanzung in die Hände gedrückt werden.
«Nun wollen wir gemeinsam die Linde eindecken», meint Christian Huber lachend und fordert alle Anwesenden auf, fleissig zu schaufeln. Während man auf den Zukunftsbaum anstösst, bekommt auch dieser seine Ration Wasser, damit er auch ja gut gedeihen kann und noch Generationen später an dieses Ereignis erinnern wird.