Mit viel Taktik hat es die Bauverwaltung Wohlen, unter Mithilfe von IBW und Bauunternehmen, fertiggebracht, eine Baustelle am Bollmoosweg / an der Unteren Farnbühlstrasse von geplanten sechs Monaten auf zwei Jahre auszudehnen. Nur so sind krasse Kreditüberschreitungen gut zu ...
Mit viel Taktik hat es die Bauverwaltung Wohlen, unter Mithilfe von IBW und Bauunternehmen, fertiggebracht, eine Baustelle am Bollmoosweg / an der Unteren Farnbühlstrasse von geplanten sechs Monaten auf zwei Jahre auszudehnen. Nur so sind krasse Kreditüberschreitungen gut zu verkaufen. Es wäre interessant zu wissen, welche Differenz zwischen Budget und Abrechnung besteht, aber das wird wohl das Geheimnis der Wohler Verwaltung bleiben.
Für die betroffenen Anwohner waren die Belastungen und Immissionen gross, aber das war den Behörden egal. Auch erst auf telefonische Rückfrage wurde die Signalisation korrekt ausgeführt und der Bereich der Baustelle mit einem Fahrverbot belegt. Leider interessierte das niemand und es zirkulierten täglich sicher über 200 Fahrzeuge auf der verbotenen Strecke.
Auch das interessierte doch niemand von der Bauleitung, und kontrolliert wurde überhaupt nicht, bei einer nicht existierenden Regionalpolizei. Als Dank für die mit Geduld und Verständnis getragenen Immissionen hat uns die Bauverwaltung Wohlen die untere Farnbühlstrasse mit umweltschädlichen und unmöglichen künstlichen Hindernissen eingedeckt. Ein Kreuzen von zwei Fahrzeugen ist nicht mehr möglich. Da gibt der Bund Millionen von Franken aus, um die schwächsten Verkehrsteilnehmer zu schützen und dann bauen die Gemeinden Hindernisse, die vor allem für Fahrradfahrer extrem gefährlich sind. In Wohlen sind wir gesegnet mit solchen künstlich erstellten Hindernissen und Gefahrenstellen.
Die Wohler Gemeindeverwaltung mit dem zuständigen Gemeinderat dürfte wohl mit der Auszeichnung der fahrradfeindlichsten Gemeinde im Freiamt ausgezeichnet werden. Ich denke, die Behörde wäre wohl noch stolz auf diese Auszeichnung.
Peter Eigenmann, Rotackerweg, Wohlen