Wohlen erhält 5,08 Millionen
01.07.2025 Wohlen, FinanzenGemeindefinanzausgleich 2026: Über 105 Millionen werden umverteilt
Das Umverteilungsvolumen zwischen den Gemeinden beträgt 105 Millionen Franken, was im Vergleich zu den Vorjahren einer Zunahme entspricht. Die Lastenausgleichszahlungen bleiben stabil. Wohlen ...
Gemeindefinanzausgleich 2026: Über 105 Millionen werden umverteilt
Das Umverteilungsvolumen zwischen den Gemeinden beträgt 105 Millionen Franken, was im Vergleich zu den Vorjahren einer Zunahme entspricht. Die Lastenausgleichszahlungen bleiben stabil. Wohlen erhält über fünf Millionen Franken.
Im Jahr 2026 erhalten 133 Gemeinden Finanzausgleichsbeiträge im Umfang von rund 105,4 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 97 Millionen Franken, die zwischen den Gemeinden umverteilt wurden.
Dies entspricht einer Zunahme von neun Prozent. Grund für diesen Anstieg sind die stark gestiegenen Steuererträge aus dem Jahr 2024, die in die Berechnung des Ressourcenausgleichs einfliessen.
Nicht alle Gemeinden gleich stark betroffen
63 Gemeinden leisten Finanzausgleichsabgaben in der Höhe von 75 Millionen Franken. Die verbleibenden rund 30 Millionen Franken werden über den Kanton finanziert.
Die dafür benötigten Mittel stammen aus den kantonalen Erträgen der Steuerzuschläge, die zweckgebunden für den Finanzausgleich erhoben werden. Auf der Geberseite leistet die Stadt Baden 22 Prozent (16,48 Millionen Franken) aller Finanzausgleichsabgaben. Die Städte Baden und Aarau (8,41 Millionen Franken) finanzieren zusammen einen Drittel.
Insgesamt erbringen 19 Gemeinden 80 Prozent des Abgabevolumens. Auf der Beitragsseite sind es sieben Gemeinden, die zusammen einen Drittel der Beiträge erhalten. 48 Gemeinden erhalten zusammen 80 Prozent.
Vier Gemeinden nahe bei 5 Millionen
Absolut gesehen leisten neben Baden und Aarau die Gemeinden Kaiseraugst, Rheinfelden und Oberwil-Lieli (3,3 Millionen Franken) die höchsten Abgaben in den Ausgleichstopf.
Die grössten Beitragsempfänger sind die fünf Gemeinden Reinach (5,58 Millionen Franken), Wohlen (5,08 Millionen Franken), Oberentfelden (4,99 Millionen Franken), Neuenhof (4,86 Millionen Franken) und Menziken (4,47 Millionen Fraken).
Werden die Zahlungen pro Einwohnerin und Einwohner verglichen, verändern sich die Spitzenplätze: Die höchsten Beiträge pro Kopf erhalten Oberhof, Densbüren, Mandach, Schmiedrued und Wölflinswil, die grösste Abgabenlast tragen Oberwil-Lieli, Geltwil, Kaiseraugst, Meisterschwanden und Ennetbaden.
Ein Viertel kaum betroffen
Neben den Gemeinden, die Leistungen aus dem Finanzausgleich erbringen oder erhalten, ist knapp ein Viertel aller Gemeinden nur wenig von den Ausgleichszahlungen betroffen. Sie erhalten kaum etwas oder bezahlen nur wenig.
Ein Blick ins Freiamt
Wie sieht die Situation bei den Freiämter Gemeinden aus? Wer muss bezahlen, wer erhält einen Beitrag? Von den Zentrumsgemeinden profitieren neben Wohlen auch Muri (203 000 Franken) und Villmergen (1,46 Millionen Franken), während die Stadt Bremgarten (339 000) bei den Gebern ist.
Berikon (317 000 Franken), Jonen (607 000), Meisterschwanden (2,4 Millionen), Oberlunkhofen (1,4 Millionen), Unterlunkhofen (409 000), Widen (2,06 Millionen) und Zufikon (1,19 Millionen sind beispielsweise bei den Gebergemeinden. Boswil (238 000), Dottikon (846 000), Niederwil (109 000) und Sarmenstorf (302 000) profitieren vom Finanzausgleich. --dm/pd