TV Wohlen am Turnfest in Naters
47 Mitglieder des TV Wohlen machten sich auf ans Kantonalturnfest im Wallis. Nebst gutem Sport erlebten die Freiämter eine gesellige und unvergessliche Zeit. Auf den Start am Finallauf der Stafette verzichtete man.
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TV Wohlen am Turnfest in Naters
47 Mitglieder des TV Wohlen machten sich auf ans Kantonalturnfest im Wallis. Nebst gutem Sport erlebten die Freiämter eine gesellige und unvergessliche Zeit. Auf den Start am Finallauf der Stafette verzichtete man.
47 Turnerinnen und Turner, Leichtathleten und Mitglieder der Aerobic-Gruppe machten sich auf den Weg zum Kantonalturnfest in Naters im Wallis. Während sich der Grossteil auf der dreistündigen Fahrt bereits kräftig für das spätere Fest einsang, nutzten andere die lange Zugfahrt, um Energie zu tanken für den langen Tag.
Angekommen in Naters, ging es auch schon los. Trotz der hohen Temperaturen wärmten sich alle ausgiebig auf, was teilweise zu grossen Augen seitens anderer Vereine führte. Kurz nach 13 Uhr starteten die Leichtathleten mit der Pendelstafette (8.47 Punkte) sowie mit dem Schleuderball (9.74). Toll war, dass eine Leichtathletikanlage für die Sprintund Sprungdisziplinen zur Verfügung stand – und es zudem eine Kugelstossanlage hatte. Nur Speer und Schleuderball waren abseits auf einer leicht rutschenden, erhöhten Bühne installiert.
Tagesbestleistung im Bob
Die Gerätekombination (8.31) der Geräteturner wurde lautstark vom eigenen Anhang unterstützt. Auch das Team Aerobic war mit seiner Leistung zufrieden und erreichte 8.90 Punkte, während die Leichtathleten beim Speerwurf (8.35) und Weitsprung (9.76) ihr Bestes gaben. Nach dem Kugelstossen (9.92) und dem Reck (8.63) massen sich einige als Anschieber bei Beat Heftis «Bobprobebahn» und erzielten sogleich eine neue Tagesbestleistung, die durch die Werferboys und Sprint- beziehungsweise Allround-Ladies erzielt wurde.
Nach einer kurzen Abkühlung in der Rhone oder unter der Dusche erfolgte das obligatorische Gruppenfoto und der etwas gemütlichere Teil konnte starten. Kurz nach 18 Uhr erfuhren die Freiämter über Lautsprecher, dass die ersten sechs der Pendelstafette sich für den Final qualifiziert hätten.
Kein Risiko
Da jedoch grösstenteils Wasser bereits durch andere Getränke ersetzt worden war und ein Aufwärmen in knapp 15 Minuten trotz der noch immer hohen Temperaturen kaum möglich gewesen wäre, beschlossen die Turner, keine Verletzungen zu riskieren und nicht am Finallauf teilzunehmen. Macarena, Polonaise, «Rotes Pferd» und viele weitere Partyhits führten am nächsten Tag zu verspannten Waden und brennenden Füssen. Diejenigen, die langsam müde wurden, versuchten in der Zivilschutzanlage etwas Schlaf zu bekommen. Dass dies nicht ganz so einfach zu erreichen war, lag unter anderem an der lauten Lüftungsanlage. Ein Ausschlafen war somit nicht wirklich möglich, weshalb der Grossteil sich bereits am Sonntagmorgen müde, aber glücklich wieder auf den Weg zurück ins Freiamt machte. --zg