«Unglaublich, was ihr jeden Tag leistet»
15.05.2026 SportTanja Pilgrim, Marcel Leutert und Roland Vogt waren allesamt dabei und mächtig stolz auf ihre erfolgreichen Kinder
Eine wunderbare Besonderheit gab es an der Ehrung zum Freiämter Sportler des Jahres. Alle Eltern der Sportler, die es auf das Podest schafften, ...
Tanja Pilgrim, Marcel Leutert und Roland Vogt waren allesamt dabei und mächtig stolz auf ihre erfolgreichen Kinder
Eine wunderbare Besonderheit gab es an der Ehrung zum Freiämter Sportler des Jahres. Alle Eltern der Sportler, die es auf das Podest schafften, waren vor Ort dabei. Ihre Reden waren emotional und berührend.
Die Begleitpersonen waren nicht die Eltern. Fussballer Alessandro Vogt nahm den besten Kumpel Maurizio de Icco mit. Ringer Nino Leutert kam mit Freundin Michelle Scherrer und Marathon-Mountainbiker Urs Huber hatte seine Freundin Corinne Furrer dabei. Dazu kam Tanja Pilgrim (Mutter von Fussballerin Alayah Pilgrim, die nicht dabei sein konnte) als wunderbare Stellvertretung an die Ehrung.
Vogt: «Eine schöne Geschichte»
Die Sportredaktion sorgte dafür, dass Marcel Leutert (Papa von Nino) und Roland Vogt (Papa von Alessandro) im Verlauf des Abends auch im «Sternen» auftauchten. Beide sind nicht «nur» Väter der erfolgreichen Sportler. Marcel Leutert war einst auch Ringer und erfolgreicher Trainer der RS Freiamt. Roland Vogt – Wohlens Gemeindeammann – war einst auch Fussballer und begleitete seinen Sohn eng auf dessen Karriere. Alle drei Elternteile waren gigantisch stolz.
Tanja Pilgrim sagte: «Man sieht oft nur die schönen Dinge. Doch es ist auch viel Verzicht. Viel Leiden. Alayah musste stets dranbleiben und kämpfen. Sie hat es geschafft, auch dank viel Support von allen Seiten. Die ganze Familie ist sehr dankbar für alle Menschen, die Freude haben an ihrem Weg und ihren Leistungen. Danke für das Mitfiebern.» Roland Vogt fühlt sich geehrt und findet es schön, dass er an der Ehrung dabei sein darf. «Gratulation an alle Sportler. Besonders freut mich, dass ein Fussballer aus Wohlen gewinnt. Und dann ist es noch mein eigener Sohn. Besser geht nicht. Das ist eine schöne Geschichte. Die ganze Familie, die Mutter, die Schwestern, alle sind sehr stolz auf Alessandro.» Wohlens Gemeindeammann erzählt, dass der Weg seines Sohnes nicht immer einfach war. «Es ging nicht immer vorwärts und nach oben. Gewisse Trainer haben sein Talent nicht erkannt. Aber er ist stets seinen Weg gegangen. Alessandro fiel nicht auf mit seiner Technik und Jonglier-Künsten, er hat aber andere Qualitäten. Ehrgeiz. Willen. Den Biss, mehr zu machen als andere. Am Ende hat sich das ausgezahlt.» Wobei von Ende keine Rede sein kann, wie Vogt sagt: «Sein Weg ist noch lang. Und Hoffenheim der richtige Schritt. Ich hoffe, dass er bodenständig und demütig bleibt. Was mich ebenfalls wahnsinnig stolz macht: Alessandro ist ein fairer Spieler und er kommt gut an bei den Menschen.» So erhält Roland Vogt stets positive Rückmeldungen, vor allem aus Wohlen. «Viele Wohler schauen wegen ihm die Spiele des FC St. Gallen. Einige achten sich sogar jetzt schon, was Hoffenheim in der Bundesliga so macht. Das ist schon cool. Lieber Alessandro, bleib so, wie du bist. Wir sind alle stolz.»
Leutert: «Tränen vergossen»
Marcel Leutert, Ringerpapa, meint: «Ich bin sehr stolz auf meine Söhne, Nino und Nils. Es ist unglaublich, was ihr jeden Tag leistet. Das gilt wohl für alle Sportler hier. Ich weiss, was es braucht, um auf diesem Ringer-Niveau international zu bestehen. Es ist brutal hart. Doch Nino hat den Biss, jeden Tag. Auch sein Bruder. Ich habe schon manch Träne wegen meinen Söhnen vergossen. Auch weil ich weiss, was ihr alles für den Erfolg gebt. Und manchmal eben nichts rausspringt. Hut ab vor dem, was ihr tagtäglich leistet. Alles für unseren Herzenssport Ringen, für die RS Freiamt, für unsere Familie. Danke. Bleibt dran. Mit Freude.» --spr

