Stefan Sprenger, Redaktor.
Der FC Wohlen geht in neue Zeiten. Nach Ryszard Komornicki und Piu übernimmt nun erstmals seit Längerem wieder ein Auswärtiger und ein (im Aargau) unbekannter Name den FC Wohlen. Das bringt neuen ...
Stefan Sprenger, Redaktor.
Der FC Wohlen geht in neue Zeiten. Nach Ryszard Komornicki und Piu übernimmt nun erstmals seit Längerem wieder ein Auswärtiger und ein (im Aargau) unbekannter Name den FC Wohlen. Das bringt neuen Schwung, neue Inputs – und Unbekümmertheit. Und das ist gut so.
Der neue Trainer heisst Jérôme Oswald, ein Vermögensverwalter aus Zürich. Er ist ein Mann, der einen guten Ruf bei seinen früheren Vereinen geniesst und der eine klare Linie hat. Und er setzt stark auf Disziplin. «Chaos in der Garderobe bedeutet auch Chaos auf dem Platz», sagt der 51-Jährige beispielsweise. Jene Mentalität könnte das nötige Puzzlestück sein, das die Wohler zum Erfolg führt. Denn der FC Wohlen hatte in den letzten Jahren durchaus eine gute Truppe beisammen. Das Talent war da, die Konstanz fehlte allerdings. Talent ohne Disziplin ist aber wie ein Tintenfisch auf Rollschuhen. So bleibt die Hoffnung, dass der FC Wohlen – dessen Kader besser ist als in der letzten Saison – nun in eine sportlich erfolgreiche Zukunft startet und ganz oben mitspielt.