Kantonales Schülermeeting auf den Niedermatten am Sonntag
Der TV Wohlen empfängt auf den Niedermatten den Aargauer Leichtathletik-Nachwuchs. Übermorgen Sonntag werden sich rund 360 junge Leichtathletinnen und Leichtathleten in über 1000 ...
Kantonales Schülermeeting auf den Niedermatten am Sonntag
Der TV Wohlen empfängt auf den Niedermatten den Aargauer Leichtathletik-Nachwuchs. Übermorgen Sonntag werden sich rund 360 junge Leichtathletinnen und Leichtathleten in über 1000 Kategorienstarts am kantonalen Schülermeeting messen.
Rolf Stadler, Leiter der Leichtathletik-Riege des TV Wohlen, freut sich auf das kantonale Schülermeeting von übermorgen Sonntag. «Nachdem die Teilnehmerzahl in den letzten Jahren etwas gering war, liegen jetzt etwa 360 bis 370 Anmeldungen vor», sagt der Wettkampfleiter. Bei der letzten Ausgabe waren es rund 50 Nachwuchsathleten weniger.
Die jungen Sportler messen sich in über 1000 Disziplinenstarts. Das Meeting ist ein Wettkampf für die Altersklassen U10, U12 und U14. Stadler erklärt: «In einigen Vereinen trainiert man in diesem Alter bereits sehr spezialisiert. Die Anzahl der Disziplinenstarts ist daher nicht so stark gestiegen wie die Zahl der Teilnehmer. Einige Kinder nehmen nur an wenigen Disziplinen teil.» Der Leiter der Wohler Leichtathletik-Riege erklärt, dass die Philosophie in seinem Verein eine andere ist. Der TV Wohlen setzt teilweise sogar in den U16- und U18-Alterskategorien auf ein breit aufgestelltes Training. Die Spezialisierung findet erst später statt. «Wir können aber nur beeinflussen, was bei uns im Verein stattfindet. Deshalb machen wir uns keine grossen Gedanken darüber. Auch in anderen Clubs gibt es verschiedene Zyklen, und in ein, zwei Jahren kann das Ganze schon wieder anders aussehen.» Stadler hofft trotzdem, dass auch die Starter des TV Wohlen einige Podestplätze erreichen.
Hoffnung auf gutes Wetter
Für den TV Wohlen ist das kantonale Schülermeeting nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine organisatorische. Der Anlass ist sehr zeit- und personalintensiv. «Andere Vereine reissen sich deshalb nicht gerade um die Durchführung. Uns kommt das entgegen, denn der Wettkampf ist auch eine Einnahmequelle für den Club.»
Damit die jungen Talente ihr volles Potenzial ausschöpfen können, hofft Stadler auf bessere Wetterbedingungen als am vergangenen Wochenende beim UBS Kids Cup auf den Niedermatten. Da sorgte Dauerregen für schwierige Bedingungen. «Es wäre nur schon ein Vorteil, wenn es ein wenig wärmer wäre. Bei über 300 Kindern auf der Anlage fallen die Leistungen im Schnitt definitiv besser aus, wenn sie nicht frieren müssen.» Der Wetterbericht deutet aber darauf hin, dass gute Bedingungen für die Medaillenjagd unter den Talenten herrschen werden. --jl