Das war das unbestrittene Traumpaar am Kammerball. Und passend zu ihrem Auftritt gingen die beiden mit der Startnummer eins in die Maskenprämierung. Und das Duo lebte zudem vor, wie sich die Politgilde über die Parteigrenzen finden kann. Erraten, Einwohnerratspräsident Marc ...
Das war das unbestrittene Traumpaar am Kammerball. Und passend zu ihrem Auftritt gingen die beiden mit der Startnummer eins in die Maskenprämierung. Und das Duo lebte zudem vor, wie sich die Politgilde über die Parteigrenzen finden kann. Erraten, Einwohnerratspräsident Marc Läuffer und seine Vizepräsidentin Julia Frischknecht waren das perfekt geschminkte Traumpaar. SVP-Vertreter und GLP-Vertreterin genossen zusammen eine tolle Fasnachtsnacht. Für den Netzwerker und die Profisängerin reichte es immerhin zum dritten Rang bei der Maskenprämierung. Eine schöne Auszeichnung. Und eine wunderbare Bestätigung, dass sie die Einwohnerratsspitze bestens repräsentieren. «Wir werden das Ding schon schaukeln», sagten beide. Und sollte es mit der Politik mal nicht so gut klappen, «ja dann», sagen sie, «suchen wir notfalls eine neue Herausforderung bei der Operettenbühne Bremgarten».
Sollten die beiden noch nicht genug von der Fasnacht haben, dann gibt es morgen Samstag eine weitere Gelegenheit. Dies gilt ebenfalls für alle Fasnachts-Liebhaber. Der Göttiball im Casino steht noch an. Livemusik, DJ, Guggenmusiken, Maskenprämierung werden für beste Stimmung sorgen, und um 3 Uhr kann es erst noch ins «Marco Polo» zum Frühstück gehen. Die Wohler Fasnacht bietet also zum Ausklang noch einiges – vor allem beste Fasnachtsambiance. Und eine rekordverdächtige Zahl nebenbei. Im Casino steigt tatsächlich der 216. Göttiball.
Apropos Fasnacht. Mit Interesse haben die Bünzwasser-Bierbrauer den Bericht über die Villmerger Dorffasnacht gelesen. Da gab es ein grosses Bild eines Peach-Weber-Imitators, der ein grosses Bünzwasser-Plakat hält. Jetzt fragen sich die Bierbrauer: «Wollte der Peach womöglich an unsere Degustation und ist einfach im falschen Ort gelandet?» Wobei: Schön war es wohl an beiden Anlässen.
Geht es nach dem Regierungsrat, werden mit der Teilrevision der Kantonsverfassung wichtige Bezeichnungen angepasst. Aus Landammann und Landstatthalter soll das Regierungspräsidium werden. Und die Bezeichnung Gemeindeammann soll kantonsweit durch Gemeindepräsident oder Gemeindepräsidentin ersetzt werden. Gut so. Denn damit wären die Zeiten der komischen Bezeichnung «Frau Gemeindeammann» definitiv vorbei. Und der Einwohnerrat soll in Gemeindeparlament umgetauft werden. Das ist dann weniger revolutionär, ist doch heute schon oft die Rede vom Dorfparlament. Viel wichtiger ist, dass die Parlamente mit kompetenten und fähigen Leuten besetzt werden, damit sie dem Gemeinderat oder auch künftig dem Gemeindepräsidenten kritisch auf die Finger schauen.
--chh/dm