Chregi Hansen, Redaktor.
Was genau im November 2021 passiert ist, wissen nach wie vor nur die Beteiligten. Was man aber weiss: Der Reusspark stand kurz vor dem Super-GAU. Mehrere Schlüsselpersonen wollten die Institution verlassen. Es ...
Chregi Hansen, Redaktor.
Was genau im November 2021 passiert ist, wissen nach wie vor nur die Beteiligten. Was man aber weiss: Der Reusspark stand kurz vor dem Super-GAU. Mehrere Schlüsselpersonen wollten die Institution verlassen. Es drohte ein Scherbenhaufen. Schnelles Handeln war gefragt.
In dieser Situation übernahm Urs Bosisio das Ruder. Erst vorübergehend, dann dauerhaft. Und der Vorstand hielt an ihm fest, auch wenn er dafür teilweise heftige Kritik einstecken musste. Denn Urs Bosisio war bereits im Pensionsalter. Und nicht vom Fach. Aber er hatte grosse Führungserfahrung. Und einen ganz eigenen Stil. Der neue Direktor, er wollte nicht der «Big Boss» sein. Er wollte Leute um sich, denen er vertrauen kann. Gab ihnen mehr Freiheiten und Verantwortung. Und die Mitarbeitenden dankten es ihm mit guten Leistungen.
Die Kritiker von damals, sie sind längst verstummt. Die Wahl von Bosisio hat sich als Glücksfall erwiesen. Manchmal lohnen sich eben unkonventionelle Wege.