Mit dem Aargauer Kantonalschwingfest steht für Lüscher Sinisha und Roth Tim das Heim-Highlight der Saison an. Wie die beiden sich dafür fit gemacht haben – und wie die Migros dazu beigetragen hat.
Text: Genossenschaft Migros Aare Fotos: Barbara Loosli, BOLD AG und ...
Mit dem Aargauer Kantonalschwingfest steht für Lüscher Sinisha und Roth Tim das Heim-Highlight der Saison an. Wie die beiden sich dafür fit gemacht haben – und wie die Migros dazu beigetragen hat.
Text: Genossenschaft Migros Aare Fotos: Barbara Loosli, BOLD AG und Dirk Weiss
Lange muss Roth Tim nicht fahren, um zur Wettkampfstätte zu gelangen. Keine 15 Minuten sind es von seinem Zuhause bis nach Aarau Rohr, wo am 7. Juni das Aargauer Kantonalschwingfest stattfindet. Für den Erlinsbacher ein Tag, der Erinnerungen weckt. Denn schon vor acht Jahren war der heute 21-Jährige gleichenorts dabei, als die Besten im Sägemehl gegeneinander antraten. «Damals war ich mit dem Getränkewagen unterwegs und habe ‹Bier! Most! Mineral!› gerufen», erinnert er sich lachend. «Ich habe auf die Tribüne geschaut und gedacht: Das ist ein Traum.» Umso spezieller ist es für ihn, zurückzukehren. «Nun am gleichen Ort bei den Grossen dabei zu sein, ist unglaublich!»
Eine Viertelstunde aus der entgegengesetzten Richtung reist Lüscher Sinisha an. Auch für den Muhener wird das Fest in Aarau Rohr zum grossen Heim-Hoselupf. Ein «Nervöseli» sei er nicht, erzählt der 20-Jährige. Gilt es an Tag X ernst, kann er den Schalter rasch umlegen. «Ich bin das totale Wettkampftier.» Etwas Druck macht er sich gleichwohl. «Vor Familie und Freunden möchte man immer top performen.»
Viel gegeben
Nicht nur fürs örtlich nächste Fest haben die beiden Aargauer hart trainiert. Das grosse Ziel von beiden ist die Qualifikation für den renommierten Kilchberger-Schwinget, der Anfang September stattfindet. Das Ein-Tages-Fest steigt nur alle sechs Jahre und vereint die 60 besten Schwinger der Saison. Dafür zählt jedes Fest; auf dem Weg an den Zürichsee steht etwa mit dem Nordwestschweizer in Mümliswil Mitte August ein weiteres Kranzfest in der ferneren Umgebung Roths und Lüschers an.
Um dafür optimal vorbereitet zu sein, schuften die zwei hart. Roth etwa konzentrierte sich zuletzt auf Technik und Ausdauer. Neben einem neuen Schwung hat der Landschaftsgärtner nun auch das Schwingen auf links in seinem Repertoire – «ein Riesenvorteil», wie er sagt.
Ernährung als Schlüssel
Damit beide ihre Leistung abrufen können, ist jedoch weitaus mehr gefragt als Training. Regeneration ist ein ebenso wichtiger Puzzleteil wie eine adäquate Ernährung. Um sein Gewicht zu halten, muss Lüscher Sinisha täglich 4500 Kalorien zu sich nehmen. Würde er alles auf einmal zuführen, entspräche dies rund 1,5 Kilogramm Pasta. «Ich esse für eine Kleinfamilie!», sagt er schmunzelnd.
Umso praktischer, sind sowohl Lüscher als auch Roth als «Aus der Region. Für die Region»-Botschafter an der Migros-Quelle. Nie fehlen im Einkaufswagen darf bei beiden «ein gutes Stück Fleisch», wie Roth es nennt. «Mostbröckli oder Bündnerfleisch liefern viel Protein.» Doch auch Kohlenhydrate und Gemüse gehören dazu – wenngleich im Hause Lüscher die Aufgabenteilung klar ist. «Gehe ich mit meinem Mami einkaufen», erzählt Sinisha, «schaut sie nach Gemüse – und ich hole das Fleisch!»