Podestplatz für Bodenleger-Lernenden
Die Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt prämiert an ihrem Modellwettbewerb jedes Jahr die kunstvollsten und präzisesten Parkettmuster von Lernenden. Den dritten Rang in der diesjährigen Ausgabe gewann Enis ...
Podestplatz für Bodenleger-Lernenden
Die Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt prämiert an ihrem Modellwettbewerb jedes Jahr die kunstvollsten und präzisesten Parkettmuster von Lernenden. Den dritten Rang in der diesjährigen Ausgabe gewann Enis Ljatifi aus Merenschwand. Jaden Laas, ebenfalls aus Merenschwand, wurde Fünfter.
Kürzlich zeichnete die Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt die Gewinnerinnen und Gewinner ihres Modellwettbewerbs aus. Die fünf originellsten und kreativsten Parkettmodelle von Bodenleger-Lernenden in der Fachrichtung Parkett wurden mit Barpreisen in der Höhe von 200 bis 1000 Franken prämiert. Enis Ljatifi aus Merenschwand holte mit seinem akkurat gearbeiteten und kreativen Parkettmuster den dritten Platz.
Experten loben hohes Niveau
«Ich bin sehr erleichtert und freue mich, dass ich unter den ersten fünf gelandet bin», erzählt der angehende Bodenleger. Fünfter wurde Jaden Laas, der ebenfalls aus Merenschwand kommt und ebenfalls Lernender bei der Parkett Käppeli GmbH ist. Der Sieg ging an Leif Wyss aus dem bernischen Hindelbank.
Insgesamt 16 Lernende aus dem Fachbereich Parkett haben ihre selbst gezeichneten und gefertigten Parkettmuster eingereicht. Die Präzision und das augenscheinliche Handwerk der Auszubildenden begeisterten die Fachjury. «Man sieht den Berufsstolz der Lernenden. Sie haben mit viel Herzblut an den Mustern gearbeitet», so Geschäftsleiter der ISP Mark Teutsch. Die Fachjury beurteilte aber nicht nur das fertige Modell, sondern auch den mehrwöchigen Arbeitsprozess dahinter. Denn die Lernenden zeichneten detaillierte Skizzen, stellten Materiallisten und Pläne zusammen und dokumentierten die Arbeit am Modell. Zentral bleibt aber die Ausführung: Die erfahrenen Handwerkerinnen und Handwerker bewerteten unter anderem die Passgenauigkeit der Stücke, die Präzision der Schnitte und die Oberflächenbehandlung.
Wichtige Unterstützung durch Lehrbetriebe und Berufsschulen
Dass sich die Lernenden in einem so umfassenden Projekt verwirklichen, ist nur dank der Unterstützung durch die Berufsschulen und Lehrbetriebe möglich. Während die Berufsschulen eigens für dieses Projekt individuelle Zeichnungslektionen ausrichteten, stellten die Lehrbetriebe das notwendige Material bereit und räumten den angehenden Bodenlegerinnen und Bodenlegern Zeit für die Umsetzung ihrer Projekte ein. Für die Auszubildenden ist der Wettbewerb eine wertvolle Erfahrung, ist Teutsch überzeugt. «Mit dem Wettbewerb geben wir den Lernenden die Chance, ein eigenes Projekt zu planen und sich kreativ auszuleben», erklärt Mark Teutsch. --zg