Chregi Hansen, Redaktor.
In den letzten Jahren wurde in Wohlen oft gross angerichtet. Die Gemeinde wollte ein regionales Zentrum mit Strahlkraft nach aussen und innen sein. Darunter waren viele gute Ideen. Nur bei der Finanzierung hapert es dann ...
Chregi Hansen, Redaktor.
In den letzten Jahren wurde in Wohlen oft gross angerichtet. Die Gemeinde wollte ein regionales Zentrum mit Strahlkraft nach aussen und innen sein. Darunter waren viele gute Ideen. Nur bei der Finanzierung hapert es dann oft. Wohlen ist stark verschuldet – und kann sich darum nicht alles leisten.
Dass es so nicht weitergehen kann, haben auch die Wahlen im Herbst bewiesen. Ganz offensichtlich wünscht sich eine Mehrheit eine Kursänderung. Und diese geht der Gemeinderat in seiner neuen Besetzung jetzt an. Er fordert eine Besinnung auf das Wesentliche. Und eine Reduktion auf das Maximum. Damit einher geht eine neue Bescheidenheit. Es muss nicht immer das Schönste und Beste sein. Denn eine tolle Fassade nützt nichts, wenn es innen drin nicht funktioniert.
Die Herausforderungen bleiben auch so noch gross genug. Denn nur schon das Notwendige ist eben teuer in einer Gemeinde der Grösse Wohlens. Darum geht dem Rat trotz Reduktion der Ziele die Arbeit sicher nicht aus.