Pläne für die Sanierung der Bushaltestellen Anglikon Zentrum liegen auf
Das Gesetz verlangt, dass Anlagen des öffentlichen Verkehr so umgebaut werden, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen sie problemlos nutzen können. Darum soll jetzt auch ...
Pläne für die Sanierung der Bushaltestellen Anglikon Zentrum liegen auf
Das Gesetz verlangt, dass Anlagen des öffentlichen Verkehr so umgebaut werden, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen sie problemlos nutzen können. Darum soll jetzt auch die Bushaltestelle im Zentrum von Anglikon umgebaut werden. Kostenpunkt: 1 Million Franken.
Sie sind ein Dauerthema in Wohlen. Nach und nach werden die Bushaltestellen behindertengerecht umgebaut. Jetzt sind die beiden an der Dottikerstrasse in Anglikon an der Reihe. Noch bis zum 12. Mai liegen die Projektpläne sowie der Landerwerbsplan und die -tabelle auf der Gemeinde auf. Sie können aber auch online auf der Seite des Kantons studiert werden.
Das Projekt im Angliker Zentrum ist sehr umfangreich. Es geht nicht nur darum, die Haltekanten zu erhöhen. Nötig sind auch die daraus resultierenden Anpassungen des Gehweges und Randobjekte (Grundstücksflächen, Vorplätze), die Anpassung der Entwässerung der Bushaltestellen und deren Beleuchtung, eine Anpassung der Sichtschutzwand, des Buswartehäuschens und der Plakatständer. Zudem wird das Projekt genutzt, um die Sicherheit der Fussgänger zu erhöhen. Darum ist zusätzlich der Bau einer Fussgänger-Mittelinsel vorgesehen. Um dafür genug Platz zu haben, muss die Strasse leicht verbreitert werden.
Busbuchten bleiben erhalten
Gleichzeitig sollen die Arbeiten genutzt werden für die Instandstellung einer kommunalen Sauberwasserleitung und eines Kontrollschachtes sowie die Aufhebung von Fehlanschlüssen von Einlaufschächten an die kommunale Sauberwasserleitung. Ein sehr umfangreiches Gesamtpaket also, das auch entsprechende Kosten aufweist. Pro Haltestelle wird mit rund einer halben Million Franken gerechnet.
Die beiden Bushaltestellen befinden sich leicht versetzt vor und nach der Einmündung «Im Winkel». Angefahren wird sie sowohl vom Ortsbus und von der Buslinie 345 (Wohlen–Dottikon– Hägglingen). Die betreffende Stelle wird pro Tag von über 12 000 Fahrzeugen passiert. Die Fahrzeuge sollen auch weiterhin in Busbuchten halten und nicht auf der Strasse. Positiv: An beiden Seiten führt ein Gehweg zur Haltestelle. Und dazwischen liegt ein Fussgängerstreifen, sodass auch die Strassenseite sicher gewechselt werden kann. Die Haltestellen bleiben an ihrem jetzigen Ort, verschoben wird hingegen der Fussgängerstreifen, und zwar um 15 Meter Richtung Wohlen. An dieser Stelle muss – wegen der neuen Mittelinsel – auch die Strasse verbreitert werden.
Mit dem Umbau sind weitere Arbeiten verbunden. Bei der Haltestelle Richtung Dottikon muss das Wartehäuschen verschoben werden. Auf der Gegenseite muss die bestehende Lärmschutzwand ersetzt werden. Zudem muss für das Projekt Land erworben werden. Auf der Seite Richtung Dottikon sind drei Parzellen betroffen, die Land abgeben müssen. Drei weitere Parzellen werden während der Bauarbeiten beansprucht. Auf der Gegenseite Richtung Wohlen sind es vier Parzellen, die dauerhaft betroffen sind sowie zwei, die vorübergehend Land abgeben müssen. Die Verhandlungen werden in einer nächsten Phase des Projekts geführt. --chh