2. Liga: FC Muri – FC Spreitenbach 6:1 (2:0)
Der FC Muri ballert das Schlusslicht diskussionslos aus der Brühl. «Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient», sagt Trainer Alain Schultz. Am Freitag folgt das Derby gegen Wohlen II.
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2. Liga: FC Muri – FC Spreitenbach 6:1 (2:0)
Der FC Muri ballert das Schlusslicht diskussionslos aus der Brühl. «Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient», sagt Trainer Alain Schultz. Am Freitag folgt das Derby gegen Wohlen II.
Muri donnert los. «Von Beginn weg haben wir Druck gemacht und sind früh in Führung», sagt Trainer Alain Schultz. In der 6. und 15. Minute trifft Nermin Saric. Es ist kein neuer Spieler, sondern Saric hiess bislang Rogentin – und änderte kürzlich seinen Namen. 2:0. Eine komfortable Führung gegen das Schlusslicht aus Spreitenbach, das bislang erst zwei Siege erreichte.
Burkard mit Start-Comeback nach zwei Jahren
Auch im weiteren Spielverlauf blieb der FC Muri am Drücker. «Es war ein souveräner Auftritt. Wir haben hinten kaum etwas anbrennen lassen. Und vorne haben wir die Torchancen genutzt. Auch in dieser Höhe ist der Sieg verdient, auch wenn es am Ende noch das eine oder andere Tor mehr hätte sein können», sagt Schultz. 52. Minute: Edison Imeri. 54. Minute: Fidan Tafa. 68. Minute: Miguel Ferreira und in der Nachspielzeit Burim Hasanramaj sorgen für den 6:1-Endstand.
Ex-Wohler gegen Wohlen
Spreitenbach kam durch Jean-Damien Njielle zum zwischenzeitlichen 5:1 in der 90. Minute. «Alle Spieler, auch die ganz jungen Akteure und die Einwechselspieler, haben ihren Job stark gemacht», lobt Schultz.
Einen Spieler gilt es besonders hervorzuheben. Verteidiger Jan Burkard, der vor einigen Jahren einst einen Profivertrag beim FC Aarau unterzeichnete und seither stets mit vielen Verletzungen und Rückschlägen zu kämpfen hatte, gab nach zwei Jahren sein Startelf-Comeback. Bis zu seiner Auswechslung in der 56. Minute erledigte auch er seinen Job bestens. «Wir führen ihn behutsam wieder ran», sagt Schultz.
Muri steht mit 30 Punkten auf dem 3. Rang und bleibt in Tuchfühlung mit Leader Lenzburg (35 Punkte). Am Freitag (20.30 Uhr) folgt ein ganz besonderes Spiel auf den Wohler Niedermatten. Das Derby zwischen Muri und Wohlen II. Bei den Murianern haben fast alle Spieler eine Vergangenheit beim FC Wohlen. Auf dem Papier sind die Oberfreiämter der klare Favorit gegenüber Wohlen (16 Punkte, 11. Rang). Doch Derbys haben eigene Gesetze. --spr